Leserbrief
Auch für Radler

Zum Artikel "Zoff um den Busbahnhof":

Da möchte ein Taxi einen gehbehinderten Kunden mit schwerem Gepäck möglichst nahe am Bahnhof aussteigen lassen. Der Zweckverband verhindert das. So kam es zum gerichtlichen Streit. Glücklicherweise stellte das Gericht fest, dass die Geschäftsbedingungen in ihrer Gesamtheit unwirksam sind. Da könnten auch wir Radler profitieren. In Richtung Netto neben dem Grünstreifen ist das Fahren weniger gefährlich und der Autoverkehr wird nicht behindert. Fährt ein Radler im Gelände des Busbahnhofs, muss er mit Strafe rechnen. Auf der anderen Seite sei ein Radweg und da ist zu fahren. Für den Radweg auf der gegenüberliegenden Seite besteht in Gegenrichtung keine Benutzungspflicht. Das Hoheitsgebiet der ZNAS wird mit allen Mitteln verteidigt. An eine kooperative Zusammenarbeit, Verständnis für die Probleme anderer Verkehrsteilnehmer und gegenseitige Rücksichtnahme denken diese Herren nicht. Ein tödlicher Unfall hat da nichts geändert.

Franz Gerl, Amberg

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