Leserbrief
Ausdruck der Wertschätzung

"Schamgefühle und Anstandsformen":

Der Bericht verbessert sicher unser Verständnis für den Islam. Bei Reisen in solche Länder (mit diesen Gepflogenheiten) muss man sich anpassen. Hände zu schütteln, ist dort sicher nicht empfehlenswert. Anzumerken ist allerdings, dass wir hier in Deutschland sind und man sich mit unseren Bräuchen (auch dem des Händeschüttelns) vertraut machen sollte. Nicht jeder Mann, der einer Frau die Hand zu Begrüßung, Abschied oder zu einer Gratulation reicht, denkt gleich an intime Verhältnisse. Es ist nun mal so üblich, seine Wertschätzung dem Gegenüber so auszudrücken.

Fremdgehen wird es sicherlich auch in islamischen Gesellschaften geben. Wird das Fremdgehen bekannt, so ist dort hauptsächlich die Frau nachteilig betroffen. In islamischen Ländern tritt der Mann als eindeutig dominant auf, die Frau darf nur bestimmte Tätigkeiten wahrnehmen. Wenn ein Mann sich scheiden lassen will, so geschieht das in relativer Einfachheit. Möchte sich aber die Frau scheiden lassen ... Auch in Syrien u.a. gibt es Kinder, die unter einer Scheidung leiden. Darf die Frau frei entscheiden, wen sie heiraten möchte - und wen auf keinen Fall? All das ist für uns selbstverständlich und unsere Gesellschaft ist nicht schlecht. Menschen aus anderen Kulturen, die nach Deutschland auswandern bzw. zu uns flüchten, täten sicherlich gut daran, sich mit unserer Wertvorstellung auseinanderzusetzen. Dies dient letztendlich auch der Integration.

Raimund Rauch, 95505 Immenreuth
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