Leserbrief
CSU als Sündenbock

Zum Artikel "Ein Sturm an Kritik" vom 8. Mai und zu den Vorwürfe an die CSU in Eschenbach erreichte uns dieser Leserbrief.

Zu den Aussagen von SPD-Stadtrat und SC-Vorsitzendem Matthias Haberberger ist einiges anzufügen: Haberberger erklärt, dass der SC sich nicht an politischen Veranstaltungen beteiligen soll. Als Vorsitzender sollte er aber über Termine Bescheid wissen und absagen, wenn sein Verein nicht teilnehmen darf, wie er offensichtlich beim Jugendturnier der CSU dachte.

Zudem sollte Haberberger beachten, dass auch die SPD Veranstaltungen für junge Leute organisiert, wie z.B. die Ausbildungsmesse, für und mit der SPD-Plakate warben. Diese Veranstaltung haben andere Parteien ausdrücklich begrüßt. Auch die SPD sollte in der Lage sein, erfolgreiche Veranstaltungen anderer zu dulden. Schließlich sehen E- und F-Schüler nur den Spaß am Fußball - nicht, welche Partei Veranstalter ist.

Die erwähnte Ü-30-Party war keine CSU- sondern eine Veranstaltung des Kulturausschusses, das stand auch auf allen Plakaten, deshalb sollte Haberberger das wissen. Es kamen auch nicht die meisten Helfer von der CSU. Wahrheit ist, dass vier Ministrantenmütter in Aktion waren, von denen zwei auch CSU-Mitglieder sind. Die Ministranten erhielten dafür den Erlös aus Essens- und Getränkeverkauf.

Auch Herr Haberberger ist Mitglied im Kulturausschuss und hat die Bar organisiert, das hätte er bei einer CSU-Veranstaltung wohl kaum getan. Schade ist, dass sich auf der Ü-30-Party niemand aus der SPD unter den Helfern zeigte. Aus dieser Untätigkeit will die SPD nun einen Vorteil ziehen, die Hände in Unschuld waschen und die engagierte CSU als Sündenbock hinstellen. Die SPD tut dabei so, als wäre sie in der Opposition, aber das stimmt nicht.

Monika Diertl Eschenbach

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