Leserbrief
Die Fratze der Geldgier

"Pfeilangriff auf Schwarzstörche":

Nun gibt es einen Vorfall, der beispielhaft beweist, dass die Energiewende-Maske mittels Armbrustpfeilen auf Schwarzstörche durchsichtig gemacht wird. Hinter ihr tut sich mit "Huh-da-bin-ich"-Effekt die Fratze der Geldgier auf, des wahren Antriebsmittels der alternativen Stromerzeuger. Satte Pacht für Windanlagen-Grundbesitzer ist das Mindeste; auf höherer Raff-Ebene folgen die Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz für die Betreiber zulasten der Stromkunden. Übrigens ist "Bürger-Windräder" so ein Maskenwort, das Gemeinsinn vor Eigennutz vortäuschen möchte, in Wahrheit aber mit winzigen Ausnahmen nur finanziell zu verschmerzenden Beifang für Kapitalgeber darstellt.

Mit den EEG-geförderten Vogel-Zerhäckslern, einzeln so lieb "Windrad" - gar Windradl oder Windmühle - genannt, betreiben wir nicht nur die neuerdings über 200-Höhenmeter-Verschmutzung unseres wunderbaren heimatlichen Horizonts, sondern auch die Zerstörung unserer Fauna, dem vermeintlich sicheren Ast, auf dem das "Säugetier" Mensch noch sitzt. Mit gesetzlich verordneter Stromeinsparung würde sich der vergleichsweise geringe Flatter-Strom durch Windkraft (2015 nur 1,6 Prozent des Energiebedarfs in Deutschland) locker erübrigen. Sinnvolle Speichertechnologie wäre längst angesagt.

Maximilian Schnurrer, 95671 Bärnau
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.