Leserbrief
Die Gebühren aber bleiben

"Misstöne bei Musikern":

Dass man die einzigen zwei Stunden, die Bayern 1 erträglich machen, nämlich die tägliche Volksmusik von 19.05 bis 19.55 Uhr und die Sonntags-Blasmusik von 11.05 bis 12.00 Uhr auch noch streicht, ist katastrophal. Wie wäre es, wenn der Bayerische Rundfunk für die ältere Generation einen Englischkurs anbietet? Dann hätten die Leute wenigstens die Möglichkeit, auf Bayern 1 die Musik zu verstehen. Fehlt nur noch, dass in Zukunft Nachrichten und Betthupferl auf Englisch gesprochen werden. Was waren das noch für Zeiten, als Bayern 1 "der Heimatsender" war. Manche Zuhörer werden sich an Sendungen wie "Sie wünschen - wir spielen" mit Fred Rauch erinnern oder an die "Weißblaue Musikparade" mit Franz Messner. Eine alternative Lösung hätte darin bestanden, das Programmschema beizubehalten, bis der UKW-Sender aus dem analogen Modus heraus genommen wird. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass auch der komplette UKW-Sender eingestellt wird. Wer sich nicht dem digitalen Zeitalter anschließt, wird in naher Zukunft bei seinem analogen Rundfunkempfänger nur mehr gähnenden Stillstand erleben. Auch wenn Bayern 1 nicht mehr in gewohntem Umfang sendet, so bleiben die Gebühren trotzdem in vollem Umfang erhalten.

Josef Sterr, 92637 Weiden
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