Leserbrief
Die Würde des menschlichen Lebens verworfen

"Thema Sex im Stundenplan":

Nun ist also auch unser Kultusministerium den Genderisten auf den Leim gegangen. Ginge es nur um "Aufklärung und Prävention vor sexuellem Missbrauch", wäre es gut. Aber die Schulen sollen auch "Hetero-, Homo-, Bi-, Trans und Intersexualität ohne Vorurteile ansprechen." Damit werden sich die Genderisten aber nicht begnügen. Bei Facebook haben sie inzwischen 58 (achtundfünfzig!) Geschlechter erfunden.

Wer aber sagt unseren Jugendlichen, dass sie stolz darauf sein dürfen, Frau oder Mann zu sein? Wer spricht zu unseren Jugendlichen noch über die Würde von Mutter- und Vaterschaft? Die Genderisten haben schon angefangen, die Wörter Vater und Mutter auszumerzen, ja zu verbieten. Die Eigenschaften Mütterlichkeit und Väterlichkeit werden totgeschwiegen. Wer trotzdem dem gesunden Menschenverstand folgt und an den zwei Geschlechtern Mann und Frau festhält, wird mit dem Totschlagwort bedacht "Eltern aus einer konservativen Ecke".

Die Genderisten wollen ganz bewusst die Familie vernichten, damit aber auch den Staat; denn so werden sie zu den Alleinherrschern, zu Diktatoren. Obwohl der Genderismus aller Wissenschaftlichkeit Hohn spricht, gibt es in Deutschland über 250 Gender-Lehrstühle und -Institute. Sie sind mit viel Geld ausgestattet. Familien und Alleinerziehende aber bekommen immer weniger Unterstützung. Der Genderismus ist eine reine Weltanschauung. In ihm setzt sich der Mensch an die Stelle Gottes und macht sich letztlich selbst zu Gott, indem er unserem Staat und unserer Gesellschaft vorschreibt, wie sie zu sein (58 Geschlechter!) und sich zu verhalten haben (ein Mensch darf mal das eine, mal das andere Geschlecht sein - sich 58mal wechseln!).

Wer blind oder verblendet das biblische Wort "Gott schuf den Menschen als Mann und Frau" verwirft, verwirft die Würde des menschlichen Leibes und damit den ganzen Menschen.

Hans Riedl, Pfarrer 95700 Neusorg
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