Leserbrief
Dünnhäutige Reaktionen

"Ihr Maß ist voll":

Ich spanne den Bogen zu Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Sozialministerin Emilia Müller, die laut Medienberichten zukünftig nicht mehr am traditionellen Politiker-Derblecken am Nockherberg teilnehmen wollen. Aber wird die beiden Damen dort wirklich jemand vermissen? Dünnhäutig, wie die beiden Politikerinnen scheinbar sind, sollten sie ihre Erwartungshaltung bei solchen Veranstaltungen sowieso überdenken. Ich hoffe eher, es schließen sich noch ein paar andere an, die's dort eh nicht braucht.

Politik ist schon ein hartes Geschäft, wie wir täglich den Medien entnehmen. Man ist bei wirklich allem (!) der Öffentlichkeit ausgesetzt und wer erwartet, da mit Samthandschuhen angefasst zu werden, hat bei seiner Berufswahl wohl versagt. Wie man aber sieht, klopfen sich die meisten anwesenden Politiker bei den Darbietungen fast auf die Schenkel, um aber danach genauso weiter zu machen, wie bisher. Denn gibt es nicht genügend einsame Entscheidungen, bei denen dann umgekehrt auf den Interessen der Bürger herumgetrampelt wird? Wer kann dann diesen Entscheidungen fern bleiben?

Die beim Derblecken als "Kellerprimel" bezeichnete Ilse Aigner trägt es scheinbar mit Fassung und ist so "gebrandmarkt" sogar in die Nachfolge-Offensive um das Ministerpräsidentenamt gegangen. Was soll es also ... Ob es überhaupt auffällt, dass die beiden nächstes Jahr nicht dabei sein werden? Wären die beiden Damen beim Nockherberg überhaupt nicht erwähnt worden, wäre das ja noch schlimmer gewesen.

Wolfgang Wessely, 92224 Amberg
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