Leserbrief
Einsichtbei Rasern Mangelware

Zum Artikel "Rasend schnell" in der NT-Ausgabe vom 10. Dezember:

Ob in Pleußen oder in Großensterz, ob Ortsdurchfahrt oder Spielstraße inmitten belebter Wohngebiete - eilig haben es viele. Rasen ist salonfähig. Es machen ja auch so viele, egal, ob im Firmenfahrzeug oder mit Kindern an Bord - sicher angeschnallt im Kindersitz. Einsicht ist bei eingefleischten Rasern Mangelware.

So erhielt ich von einem Schnellfahrer - angesprochen auf die Tatsache, dass es sich bei der täglich auserkorenen Rennstrecke um eine Spielstraße handelt - einst die Antwort: "Des is' doch mein Zeug. Zeig' mich halt an!" Seitdem bin ich am Grübeln, wie das gemeint sein könnte, dürfen doch nicht einmal Polizeibeamte Raser durch Augenmaß überführen. Da braucht es schon Laser und Radar.

Der erhobene Zeigefinger bringt auch nichts. Und wenn nun tatsächlich ein Schreiben der Stadt - und der damit verbundene Appell ans Gewissen des Fahrzeughalters - auf fruchtbaren Boden fiele? Zu wünschen wäre es Bürgermeister Grillmeier sowie allen Fußgängern, jung und alt.

Tanja Krauthan Tirschenreuth

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