Leserbrief
Energiesparen einfachster Weg

Zur Energiewende:

Die von Politik und Gesellschaft auf den Weg gebrachte Energiewende als "Krebsgeschwür" und "stinkende Kloake" zu bezeichnen, ist eine ausfällige Wortwahl, die sich disqualifiziert. Wem es allein um den Strompreis geht und wem es egal ist, dass eine Kilowattstunde Strom im deutschen Strommix über 500 Gramm CO2 verursacht und Kohlekraftwerke zudem Schadstoffe wie z.B. Quecksilber emittieren, der kann nicht ernst genommen werden. Nicht nur der Weltklimagipfel in Paris, auch Papst Franziskus hat zur Energiewende aufgerufen: weg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien.

Besonders dreist ist es, dem Leser weiszumachen, die durchaus notwendige Speicherung von Strom aus Sonne und Wind wäre nicht möglich. Batterien dafür gibt es schon lange und moderne Lithiumtechnik im Gebäude oder im Gleichstromakku des Elektroautos sind inzwischen bewährter Alltag. Ein Rat an den "NAEB e.V. Stromverbraucherschutz": Am einfachsten lassen sich Stromkosten über Energiesparen reduzieren. Das käme nicht nur dem Geldbeutel zugute, sondern auch der Umwelt und würde üble Pamphlete zum Thema Energiewende überflüssig machen.

Hans-Jürgen Frey, 92224 Amberg
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