Leserbrief
"Ernst der Lage nicht erkannt"

Unter der Überschrift "Zeitler: Schärtl ein ,Bahn-Lobbyist'" berichteten wir in unserer Ausgabe vom 7. April über einen Teil einer Nabburger Stadtratssitzung. Dazu erhielten wir nun eine Zuschrift, in der es heißt:

"Bürgermeister und viele Stadträte haben den Ernst der Lage bezüglich der Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof anscheinend nicht erkannt. Ich fordere Sie, Herr Bürgermeister und die Stadträte auf, sich endlich für die Bürger von Nabburg einzusetzen. Da wir bekanntlich in Nabburg drei Bahnübergänge haben, wäre es sinnvoll, sich für alle Bürger der Stadt zu engagieren und nicht weiterhin die Rahmenplantrasse zu verfolgen.

Das Straßenbauamt und der Bund wollen natürlich die einfachste und billigste Variante durchsetzen. Darum verstehe ich nicht, warum unser Bürgermeister und viele der Stadträte dieser Variante zustimmen und sich nicht für eine bessere Alternative engagieren. Diese Variante beinhaltet nämlich weder einen Lärmschutz für uns Bürger noch eine Alternative für die anderen zwei Bahnübergänge. Warum verhindert man, dass andere Alternativen untersucht werden, wie zum Beispiel die Tunnellösung oder eine Absenkung der Gleise?

Auf der Internetseite (http://lautwirds.com/app/download/5777325494/Nabbu...) ist gut zu erkennen, welche Bereiche in Nabburg nur noch bedingt bewohnbar sein werden. Das wird langfristig zu einem Rückgang unserer Einwohnerzahl führen. Zusätzlich zu dieser Belastung kommt dann noch ein ständig geschlossener Bahnübergang im Bereich Ledermühlweg und Haindorf hinzu. Ein Bürgermeister sollte sich eigentlich um das Wohl aller seiner Bürger sorgen und nicht eine Variante unterstützen, die das Problem Bahnübergang nur für einen Teil der Nabburger Bevölkerung löst, welche aber immer noch keinen Lärmschutz beinhaltet.

Darum würde ich Sie bitten, sich in Zukunft über alle Parteien hinweg für ein zukunftsfähiges Nabburg einzusetzen."

Helmut Kummert Nabburg

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