Leserbrief
Etwas Abhärtung schadet Kindern nicht

Zu den Berichten "Seepferdchen im Trockentraining", "Unterricht im Freibad schlecht umsetzbar" vom 13./14. Februar:

"Warum gehen die Schulen eigentlich nicht im Sommer in die Freibäder zum Schwimmunterricht? Diese Frage stellt sich auch Schwimmmeister Siegfried Walter vom Freibad Altglashütte. Wir waren und sind sehr aufgeschlossen gegenüber den Schulen. Nach Anfrage öffnen wir nach Bedarf schon ab 8 Uhr am Morgen, wenn Schulklassen ins Freibad möchten. Der normale Badebetrieb beginnt bei uns im Freibad Altglashütte erst um 10 Uhr, um diese Zeit herrscht mäßiger Badebetrieb und nach eineinhalb Stunden Schwimmen hätten die Schüler den Unterricht auch beendet.

Der Badesommer 2015 hatte viele warme Sonnentage, auch schon am Vormittag war es warm. Die normalen Wassertemperaturen betragen zwischen 24 und 26 Grad. Denken wir doch auch an unsere Umwelt. Hohe, kuschelige Luft- und Wassertemperaturen erfordern sehr viel Energie. Etwas Abhärtung schadet unseren Kindern auf keinen Fall. Meistens sind es die Eltern, welche den Kindern einreden, es sei in Freibädern zu kalt."

Siegfried Walter Hohenthan

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