Leserbrief
Falsches Bild vom "Zwergl"

Falsches Bild vom "Zwergl"

In Ebnath läuft's augenblicklich nicht überall rund, wie unser Bericht in der Mittwochausgabe ("Gräben bleiben offen") dokumentiert. Gewerbeverein und Bürgermeister haben unterschiedliche Standpunkte - auch, was das "Zwergl-Blatt" angeht:

So wie in anderen Gemeinden hat es nun auch Ebnath geschafft, ein Informationsblatt auf den Weg zu bringen. Super!!

Möglich wäre auch gewesen, gemeinsam mit dem Ebnather Gewerbeverein das schon in einer Auflage von 5000 etablierte Gewerbe-Blatt neu überarbeitet aufzulegen, was offensichtlich an der fehlenden Kommunikation scheiterte. Eine mögliche Variante wäre auch, sich mit den Nachbarorten zusammenzusetzen und ein gemeinsames Blatt für die gesamte Verwaltungsgemeinschaft Neusorg zu schaffen. Bestimmt gibt es viele Leser, welche sich auch für die Veranstaltungen, Fahrten und Aktivitäten der Vereine in den Nachbarkommunen interessieren.

Da die Kosten dieser Infoblätter durch Inserate gedeckt werden, wäre es für die Gewerbetreibenden von Vorteil, ihre Werbung in nur einem Magazin, statt zurzeit in vieren schalten zu müssen.

Ganz toll finde ich ja den Titel für das Ebnather "Zwergl-Blatt". Wie wohl (fast) jeder hier in Ebnath weiß, verbirgt sich hinter dem "Zwergl" eine ganz bestimmte Person aus dem Geschlecht derer von Hirschberg.

Und zwar ist hier von Wolf Adam von Hirschberg die Rede, geboren am 8. Juni 1614 und nach einem ereignisreichen Leben gestorben am 6. Juni 1694. Über ihn sind viele absonderliche Geschichten überliefert, und es wurden ihm sogar Zauberkräfte nachgesagt. Wie er aber jetzt auf dem "Zwergl-Blatt" als zeitungslesender Gartenzwerg lächerlich gemacht wird, das hat er ganz bestimmt nicht verdient.

Martin Eixner, Ebnath

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