Leserbrief
Geheimniskrämerei

Verdunkelung

"Lesen, nicht kopieren":

Man muss es sich mal vorstellen: Unsere gewählten "Vertreter" bekommen nur Einsicht unter Aufsicht, und das erst nach einem langen Prozess. Ich vermisse den Aufschrei unserer Volksvertreter. Was steht so Schlimmes in diesem Abkommen, dass es die breite Bevölkerung nicht wissen sollte und nach Möglichkeit die abstimmenden Abgeordneten von Bundesrat und Bundestag auch nicht? Diese Art der Verdunkelung erinnert mich stark an den Staat, den wir vor 25 Jahren beerdigt haben. Man sollte Herrn Gabriel in den Hintern treten. Günther Menzel, 92224 Amberg

Nur Versprecher von Gabriel?

"Wachmann sichert TTIP-Dokumente":

SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel wird mit dem Satz zitiert: "Schließlich müssen am Ende Bundestag und Bundesrat dem Abkommen zustimmen".

Da kann ich nur sagen: Bundestag und Bundesrat dürfen unter diesen Bedingungen, die kein Abgeordneter vollständig kennt, dem Abkommen keinesfalls zustimmen!

Außerdem müssen Abgeordnete als Vertreter im Sinne des Volkes abstimmen und nicht generell zustimmen! War wohl ein Freud'scher Versprecher von Gabriel?

Johann Strasser, 92559 Winklarn

Unter Aufsicht: Wo sind wir denn?

Was muss TTIP für ein fieser Vertrag sein, wenn alles so geheim sein muss, dass es die Bürger sowieso nicht und die Abgeordneten nach langem Kampf nur "unter Aufsicht eines Sicherheitsbeamten" anschauen dürfen, disziplinarische bzw. rechtliche Maßnahmen fürchten müssen, wenn sie ausplaudern! Wo sind wir denn? Martin Gäckle, 92224 Amberg
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