Leserbrief
Glyphosat weckt "Vorfreude" auf TTIP

"Ernte gut, alles gut?"

Große Meinungsvielfalt bei der Beurteilung von Umweltgiften und große Einfalt bei den Instituten und in der Politik: Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend (WHO). Bei richtiger Anwendung besteht offenbar keine Gefahr. Was denn nun? Wer gewährleistet denn, dass Glyphosat-haltige Produkte immer richtig angewendet werden? Bei Monsanto-Produkten kann man fast immer davon ausgehen, dass sie "gesundheitsfördernd", "umweltverträglich" und geldbringend sind. Wenn jetzt noch ein paar Dollar in richtungweisende Lobbyisten-Taschen und gefällige Gutachten (Sponsoring) fließen, dann besteht die Möglichkeit, dass Glyphosat sogar noch gesund ist. Wozu also Grenzwerte, wenn die sowieso nur Augenwischerei sind? Blicken wir auf die Amerikaner: Die fahren Autos, die 15 und mehr Liter Benzin auf 100 Kilometer verbrennen und stören sich an falschen Grenzwertangaben zum CO2-Ausstoß von deutschen Automarken! Die Bevölkerung wird wissentlich homöopathisch vergiftet - unterstützt von der Lobby-unterwanderten Politik. Selbst die EU-Kommission unterstützt mit ihren Entscheidungen pro Glyphosat Konzerne wie Monsanto. Irgendwie hat man das Gefühl, dass in Europa so einiges schief läuft. Freuen wir uns auf TTIP.

Wolfgang Lang, 95666 Leonberg
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