Leserbrief
In Mülleimer der Geschichte

Zur AfD:

Die AfD will sich als Alternative für Deutschland darstellen. Wer sich die rassistischen Äußerungen der beiden Frontfrauen dieser Partei bezüglich des Schusswaffeneinsatzes gegen Flüchtlinge in Erinnerung ruft, hat seine Zweifel. Frauke Petry und Beatrix von Storch haben mit ihren zynischen Bemerkungen zur Flüchtlingsproblematik eindeutig dokumentiert, wessen Geistes Kind sie sind. Nachdem sie jedoch gemerkt haben, welches Eigentor sie geschossen haben, hat man in altbekannter AfD-Manier schnell zurück gerudert. Nun musste wieder die ach so böse "Lügenpresse" herhalten, die angeblich die Textpassagen des Interviews falsch wiedergegeben habe. Nur dumm, dass der Wortlaut vor Abdruck von Petry ausdrücklich autorisiert worden ist.

Ergänzt wird diese Führungsspitze um den Geschichtslehrer und AfD-Rechtsausleger Björn Höcke, der mit seiner Hetze schon mal auf das völkische Vokabular der Nazi-Propaganda zurückgreift. Die von der AfD geübte Praxis zeigt die Nähe zur Pegida-Bewegung immer deutlicher. Bleibt zu hoffen, dass der Spuk dieser von Rassismus getragenen Partei nur temporär ist und sie letztlich dort landet, wo sie hingehört, nämlich im Mülleimer der Geschichte.

Gerhard Steller , 92637 Weiden
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