Leserbrief
Ineffektiv, Strom zu transportieren

"Windräder im Wartestand":

Mehr als drei Jahre ist das Windräder-Projekt der Bürgergenossenschaft Neue Energien West auf dem Hessenreuther Berg in Planung. Die 10h-Regelung gibt es erst seit eineinhalb Jahren. Da stellen sich schon einige Fragen: Warum dauert die Planungsphase dieses Projekts so lange? Wer hat das Projekt so lange verzögert oder hintertrieben? Es gibt im weiten Umkreis wahrscheinlich kein Projekt, bei dem so lange andauernde Windmessungen durchgeführt wurden, um festzustellen, dass diese Anlage auch frei von Subventionen wirtschaftlich arbeiten wird. Scheitert nach diesen umfangreichen Vorarbeiten das Projekt, dann kann man nur sagen, Bayern verdient es nicht anders: Dann beziehen wir eben den teuren Windstrom der Großkonzerne aus der Ost- und Nordsee über Gleichstromtrassen quer durch Deutschland, die auch keiner will.

Es ist völlig ineffektiv, irgendwo Kohle zu verbrennen und den Strom dann über Leitungen Hunderte von Kilometern quer durchs Land zu transportieren. Die erneuerbaren Energien werden ihren großen Vorteil erst dann ausspielen können, wenn sie dezentral sind.

Peter Schwarzmeier, 92711 Parkstein
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.