Leserbrief
Konto überziehen wäre besser

Zu den Leserbriefen über die Sparkasse Amberg-Sulzbach:

Fast täglich finde ich in der AZ Leserbriefe, deren Autoren über die Sparkasse herziehen und berichten, dass sie ihr Konto jetzt aufgelöst und nach Jahrzehnten die Geschäftsbeziehung beendet hätten, weil einfach ihre gewohnte Geschäftsstelle nicht mehr besteht und sie sich anderweitig mit Barem zu versorgen hätten.

Das erinnert irgendwie an den Fall, wie damals ein Auto wegen Kraftstoffmangels liegen blieb und der Fahrer sagte: "Die kriegst solange kein Benzin mehr, bis du wieder anspringst!" Witzlhofer und Freihunger sollten vielmehr verstärkt Sparkassenkonten eröffnen und kräftig überziehen - sukzessive den Lohn über das Monat verteilt in 50-Euro-Portionen abzuheben, damit lässt sich kein Geldautomat rechtfertigen!

Da haben wir aber auch noch die Hotline für ganz dringende Fälle. Bis 19 Uhr erreichen wir zwei örtliche Damen, die auch bei ganz einfachen Antworten mit einem Berateranruf "morgen" drohen. Ich empfehle aber den Anruf nach 19 Uhr unter der 3000. Sachsen grüßt! Auf eine Antwort darf man gespannt sein.

Die Sparkasse Amberg-Sulzbach ist doch durch eine Fusion von drei Sparkassen entstanden. Völlig richtig, dass unsere Verwaltungsräte aus Stadt und Landkreis auch ihre drei Vorstände haben wollen. Über das Salär werden die Räte sich schon Gedanken gemacht haben, welche, das werden wir nie erfahren - welcher Rat wagt sich schon wegen 25 000 Euro/Jahr aus der Deckung?

Ich bleibe Kunde, über eine Überziehung denke ich nach - die Freudenberger Geschäftsstelle ist ja "umgezogen nach Amberg".

Walter Grünwald, Freudenberg

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Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
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