Leserbrief
Kritik an Whisky-Wochenende polemisch und völlig unangebracht

Auf den Leserbrief "Whisky-Wochenende: Bayerischer Verdienstorden für den Organisator" (vom 2. Mai) reagiert der Veranstalter:

In einem Leserbrief schreibt der Autor auf polemische Art, dass man den Organisator für den Bayerischen Verdienstorden vorschlagen solle. Er spricht von Bier als "Einstiegsdroge, um später auf Whisky und Wodka umzusteigen". Jeder Besucher des Whisky-Weekends wird bestätigen können, dass es bei dieser Veranstaltung nicht ums Saufen geht. Vielmehr geht es um ein bewusstes Geschmacks- und Genusserlebnis, das den verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit Alkohol sogar fördert.

Wer sich eine Flasche Whisky für 40, 50 oder mehr Euro leistet, tut dies sicher nicht, um sich möglichst schnell und möglichst häufig zu betrinken, sondern weiß dieses Produkt, seinen Geschmack und seine Qualität zu schätzen. In seinem Leserbrief führt der Verfasser darüber hinaus einen umfangreichen Werbefeldzug für die Legalisierung von Marihuana. Über dieses Thema darf sicherlich kontrovers diskutiert werden. Dies aber auf derart zynische Weise ohne Sachlichkeit anlässlich eines Whisky-Weekends zu tun, wirkt befremdlich. Und es ist beschämend für die zahlreichen ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer einer solchen Veranstaltung, deren Erlös dem Unterhalt und Fortbestand des Pfarrzentrums St. Michael zugute kommt. Ebenso ist die Diskreditierung von Brauereien, und damit auch ihrer Mitarbeiter, völlig unangebracht.

Markus Mußemann (Amberg) für die Organisatoren des Whisky-Weekends St. Michael

___

Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Alkohol (92)Leserbriefe (402)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.