Leserbrief
Missbrauch von Sozialleistungen

Zum jüngsten EU-Gipfel:

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben bei ihrem Spitzentreffen in Brüssel kaum Fortschritte bei der Lösung der Flüchtlingskrise erzielt. Es gibt ja nun einen zweiten Gipfel Anfang März mit der Türkei. Im Falle einer Vereinbarung mit der Türkei soll eine europaweite Verteilung der Flüchtlinge stattfinden. Länder, die sich dann weiterhin weigern, Flüchtlinge aufzunehmen, sollten sämtliche Subventionen gekürzt werden. Aber was passiert, wenn keine Vereinbarung zustande kommt? Wird dann Bayern wirklich seine Grenzen im Alleingang sichern?

Nach den Zugeständnissen an Großbritannien will auch Bundeskanzlerin Merkel endlich die Sozialleistungen auf den Prüfstand stellen. Es wird höchste Zeit, z.B. das Kindergeld für EU-Ausländer an die Lebenshaltungskosten in den Heimatländern anzupassen, wenn die Kinder dort leben. Dem Missbrauch von Sozialleistungen muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden.

Werner Wirth, 92685 Floß
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