Leserbrief
Nicht die riesigen Probleme der „Fluchtländer“ aufladen

Zur Flüchtlingsproblematik:

Es ist sehr verwunderlich, dass es trotz riesiger Probleme noch Leute gibt, deren Handeln und Überlegen nur von Wunschdenken oder lebensfremder Humanität getragen werden, ohne die menschlichen Niederungen und Abgründe einzubeziehen. In den Ländern südlich der USA, also von Mexiko bis Feuerland, gibt es keinen echt funktionierenden Staat: Daher die ewigen Versuche von Heerscharen Menschen, die Grenze zur USA zu überwinden. Im ganzen Erdteil Afrika gibt es nur einen einzigen, leidlich funktionierenden Staat, nämlich Botswana. Persönlich kann ich einem Flüchtling aus den Elendsstaaten, ob Krieg oder Misswirtschaft als Ursache, nicht böse sein. Wahrscheinlich ginge ich auch aus einem "Kaputtland" in eine andere Perspektive.

Sind die Länder, die sich abschotten, nur inhuman, gnadenlos, verrückt - oder wollen sie die Riesenprobleme der Fluchtländer nicht bei sich haben? Was mir unglaublich unter die Haut geht, ist die voll und bewusst unterdrückte Tatsache, dass z. B. in Berlin libanesische, verbrecherische Banden, also Flüchtlinge aus dem Bürgerkrieg 1982, ein markantes, sehr nachhaltiges Problem darstellen und Richter, Staatsanwälte und auch Polizei buchstäblich "die Hose voll" haben, um dagegen vorzugehen. Vor 20 Jahren reisten wir durch Jakarta (Indonesien). Der einheimische Reiseleiter (gläubiger Buddhist) erzählte, er änderte seinen Familien- und Vornamen in einen muslimischen, weil er um sein Leben fürchtete. Vor einer katholischen Kirche versammelten sich damals an Christi Himmelfahrt einige Christen. Er wies darauf hin: Diese Menschen leben so gefährlich wie er, vor seiner Namensänderung. In der Türkei wurden alle christlichen Kirchen verstaatlicht, es dürfen keine Gottesdienste mehr abgehalten werden. Umgekehrt überschlagen wir uns förmlich vor Toleranz. Mein Selbsterhaltungstrieb sagt mir: Molenbeek in Brüssel; Neukölln, Kreuzberg in Berlin, viele andere soziale Brennpunkte in jeder deutschen Großstadt sind nur ein Windhauch gegen den Orkan, den wir zu erwarte haben, falls die ungebremste Migration so weitergehen sollte wie bisher - hauptsächlich verursacht von Politikern mit realitätsfremder Ideologie und irrsinniger Weltfremdheit.

Meine kleinste Enkelin musste schon zweimal auf Weihnachtsfeiern in der Schule verzichten, mit Rücksicht auf die vielen Zuwanderer - ja, wo sind wir denn?

Otto Held, 92224 Amberg
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