Leserbrief
Nicht nur der Bahnhof

Nach unserer Berichterstattung über überquellende öffentliche Abfalleimer auf dem Bahnhofgelände beschreibt ein Innenstadt-Anlieger in einem Brief an das Tiefbauamt, was sich vor seiner Haustüre abspielt:

Als Eigentümer und Bewohner der Immobilie Georgenstraße 25 möchte ich mit diesem Schreiben auf die unzumutbaren Zustände in der Innenstadt im Hinblick auf die Sauberkeit im Innenstadtbereich, speziell Georgenstraße, aufmerksam machen.

Das Bild, das sich vor allem an beziehungsweise nach Wochenenden in der Innenstadt im Hinblick auf die Verschmutzung der Straßen bietet, ist katastrophal. Gerade die letzten Tage (Osterfeiertage) haben ein erschreckendes Bild von mehr als überquellenden Abfallbehältern sowie mit Abfall und Essensresten verschmutzten Straßen gezeigt.

Als Eigentümer meiner Immobilie bezahle ich jährlich Straßenreinigungsgebühren in nicht unerheblicher Höhe. Hier war in den vergangenen zehn Jahren eine exorbitante Steigerung von 2,33 Euro pro laufendem Meter im Jahr 2006 auf nun 9,32 Euro erkennbar (letzte Gebührenerhöhung am 28.09.2015). Ich frage mich allen Ernstes, wofür bezahle ich diese immensen Gebühren? Die Einstufung meiner Immobilie in die Reinigungsklasse 5 beinhaltet laut Satzung eine sechsmalige wöchentliche Straßenreinigung. Diese wird in keinster Weise erfüllt. Und selbst wenn gereinigt wird, dann mehr als unzureichend, gerade an Wochenenden und Feiertagen.

Vielleicht sollte die Stadt Amberg mal darüber nachdenken, die Anzahl und das Fassungsvermögen ihrer Abfallbehälter im Innenstadtbereich zu überprüfen und zu ändern. Schon alleine aus optischen Gründen wäre dies überlegenswert, da die vorhandenen Behälter wahrlich keine Schönheiten darstellen.

Ich fordere hier kurzfristig eine klare Änderung dieser Situation.

Klaus Schmid, Amberg

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