Leserbrief
"Peinlich, erbärmlich"

Zu "Der Zorn des Bürgermeisters" (AZ, 9. Januar):

Der Zorn des Freihunger Bürgermeisters Norbert Bücherl potenziert sich mit dem Zorn vieler "Wutbürger", die auf den Unterschriftenlisten Einträge zeichneten. Die Vorstände und Verwaltungsräte der Sparkasse sollten längst gemerkt haben: Der Bogen ist zum Zerreißen gespannt. Eine heftige Verödung in weiten Bereichen des Landkreises ist Folge von falschen Entscheidungen. Diese rigorosen Entscheidungen wurden nach Auskunft in der damals entscheidenden Sitzung mit inkorrekten Begründungen herbeigeführt. Nur personelle Veränderungen seien geplant. Jetzt wird mit Filialschließungen das Manko zum Höhepunkt geführt.

In Witzlhof/Poppenricht geht seit zwei Wochen die negative Rede um: "Zukünftig gibts keine Sparkasse mehr, sondern eine NettoKasse." Mich wundert nicht, wenn der Lebensmittelkonzern Netto ins Geld- und Giralgeschäft einsteigt. Die Sparkasse Amberg-Sulzbach fungiert als pflichtvergessener Steigbügelhalter. Das peinlich, erbärmliche Thema wird die Vorstände, die Verwaltungsräte, leider auch die Angestellten der Sparkasse und die Kunden und Bürger noch ausdauernd beschäftigen.

Im 191. Jubiläumsjahr sollten freudige Themen und nicht ruinöse Diskussionen Gesprächsthemen sein.

Hans Prem, Witzlhof

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