Leserbrief
"Prunkbauten" der Geldinstitute

"Geldhäuser unter Kostendruck":

Dieser Werdegang von Digitalisierung, Niedrigzinsen, bürokratischen Auflagen ist doch schon seit längerem bekannt. Trotzdem wurden noch solche Prunkbauten allein in den letzten Jahren gebaut: Welserstraße, Regensburgerstraße und Marienstraße - alle in der Stadt Amberg. Da gibt es noch die Geschäftsstellen in der Hockermühlstraße und in der Herrnstraße, beide nicht weiter als einen Kilometer voneinander entfernt, aber die Zweigstelle in Witzlhof muss geschlossen werden. Die Sparkasse Amberg-Sulzbach selbst hat doch Online-Banking den Kunden schmackhaft gemacht. Warum also jetzt jammern? Warum geht man nicht auch den Weg der Sparkasse Oberpfalz Nord?

Soweit mir bekannt ist, gibt es bei der Sparkasse Amberg-Sulzbach drei Vorstände. Könnte man bei zwei Vorständen mit dem ersparten dritten Jahresgehalt die Zweigstelle in Witzlhof erhalten? Nur so ein Gedanke! Auch ich werde die Sparkasse nach 48 Jahren als Kunde verlassen.

Gerald Schütz, 92284 Poppenricht
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