Leserbrief
Schlechtreden

Zur Energieversorgung:

Vor allem die einseitige Betrachtung der EEG-Umlage als Subvention führt auf den Holzweg. Die gesellschaftlichen Kosten der fossilen Energien und der Atomkraft sind nirgendwo im Strompreis berücksichtigt. Rechnet man die Kosten für die Sanierung ehemaliger Tagebaue und Gesundheitsschäden durch Kohlekraft- und Atomkraftwerke ein, ändert sich der Preis. Eine Kilowattstunde Braunkohlestrom würde statt 9,9 Cent rund 30 Cent kosten, besagt eine Greenpeace-Studie. Die Folgekosten der Atomtechnologie muss wohl letzten Endes der Steuerzahler tragen. Machen wir endlich Schluss mit dem Schlechtreden der dezentralen Energiewende mit dem intelligenten Energiemix aus Sonne, Wind, Biomasse und vor allen Dingen Speichern. Dann brauchen wir auch keine überdimensionierten Gleichstromtrassen, die im Gegenzug - egal ob unter- oder überirdisch verlegt - die Energiewende der Bürger nachhaltig verhindern.

Maria Estl, 95704 Pullenreuth
Weitere Beiträge zu den Themen: Energieversorgung (8)Leserbriefe (402)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.