Leserbrief
Schweinefleisch: "Das Leben bleibt lebensgefährlich"

Zum Krebsrisiko durch Fleisch:

Jedes Nahrungsmittel lässt täglich die Wahrscheinlichkeit schwinden, lange zu leben. Tages- und Nachtcremes, Vitamintabletten und andere lebensverlängernde und verjüngende Produkte aus der Industrie lassen uns Verbraucher aufatmen. Wenn wir an so gravierend schlechten Nahrungsmitteln, wie jüngst die Weltgesundheitsorganisation anhand des Krebsrisikos des Schweinefleischverzehrs feststellte, schon so früh und jämmerlich sterben müssen, sorgt sich wenigstens die Industrie um unser Wohlergehen. Die Wahrscheinlichkeit, wegen des Verzehrs von Schweinefleisch an Krebs zu erkranken, scheint immens hoch. Ein erwachsener Mensch müsste mit einer Lebenserwartung von nur 84 Jahren täglich 150 Kilogramm Fleisch essen, um dem Krebsrisiko zu erliegen. Dieser Mensch, der es schafft, diese Menge über diesen Zeitraum zu verzehren, wird wohl kaum an einer Krankheit, sondern an einem geplatzten Magen sterben.

Also lasst uns Fleisch essen, zur rechten Zeit, in rechten Mengen, zum rechten Tag, vom rechten Metzger mit dem richtigen Händchen zur Verarbeitung - kombiniert mit einer guten häuslichen Zubereitung. Ich möchte als verantwortungsbewusster Familienvater und Landwirt der Bevölkerung vergegenwärtigen, dass der Verzehr von normalen Mengen Schweinefleisch bei Leibe nicht lebensgefährlich wird. Lebensgefährlich bzw. stark gesundheitsschädigend wird es, wenn man auf die in nur tierischen, also in Fleisch, enthaltenen lebenswichtigen Aminosäuren verzichtet. Sie sind mit nichts zu ersetzen. Der Ausspruch von Erich Kästner passt: "Das Leben bleibt lebensgefährlich!"

Stefan Schönberger, 92245 Haselmühl
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