Leserbrief
Und weg sind die Kunden

Zu dem Bericht "Sparkasse baut Geldautomat ab", AZ vom 15. Januar.

Die Sparkassenvorstände ziehen ihre "Schließungspolitik" ohne Rücksicht auf Verluste rigoros durch. Fast täglich kann man über Filialschließungen oder den Abbau von Geldautomaten zum Leidwesen vieler Kunden, insbesondere der Älteren, lesen. Als Gründe werden Unwirtschaftlichkeit und Sparmaßnahmen genannt.

Die Verwaltungsräte, die politischen Verantwortlichen für diese Maßnahmen, ducken sich einfach weg und schweigen. Sich auf die Schweigepflicht zu berufen, ist immer ein gutes Mittel, wenn es darum ginge, Farbe zu bekennen und den Bürgern gegenüber Rede und Antwort zu stehen. Es bleibt die Frage, ob sich die Sparkasse mit dieser "Aktion" nicht selber ins Knie schießt? Die Verwaltungsräte wären gut beraten, wenn sie sich in Zukunft des öfteren einmal die Entwicklung der Kundenzahlen präsentieren lassen.

Kunden, die einmal weg sind, kommen nicht so schnell wieder. Diese Lücken mit sogenannten jungen "Onlinekunden" zu schließen, wird schwer sein, zumal die Sparkasse nicht gerade die "Performance" für diesen Kundenkreis hat.

Ich selber hab der Sparkasse Amberg-Sulzbach schon "ade" gesagt.

Wilhelm Daller, Amberg

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