Leserbrief
Wie nah darf der Tod kommen

"Scheinheilige Ergriffenheit":

Franz Schindler hat recht, und die "offiziellen Betroffenen" werden entrüstet sein. Wie nah darf der Tod kommen? Damit ich stumm werde, damit ich weh klage? Wie gering/groß ist die Distanz? 100 Meter? 1000 Meter oder 100 000 Meter? Gehen mich die Ertrinkenden, Hungernden, Frierenden, Gefolterten, Geflüchteten etwas an? Wo setzen die "Global Player" den Schnitt? Wer ist mein Nächster? Wir kennen die Antwort.

Irene Kassubek, 92637 Weiden
Weitere Beiträge zu den Themen: Flüchtlinge (1357)Leserbriefe (402)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.