Leserbrief
Wie Petrus den Herrn verleugnet

"Religiöse Radikalisierung: Der Islam darf kein Vorwand sein":

Die Unterwerfungs-Geste von Erzbischof Reinhard Marx und dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strom - vor dem Besuch des Tempelbergs - war für mich beschämend. Sie haben beide vor dem Besuch ihre Kreuze abgelegt, um vor allem die Muslime nicht zu "provozieren". Das machte mich, als ich es gelesen habe, zunächst sprachlos und traurig. Doch dann fiel mir ein Gleichnis aus der Bibel ein.

Am Tag vor seiner Kreuzigung traf sich Christus mit seinen Jüngern. Hier versprach ihm Petrus die treue Gefolgschaft (ich kürze hier den Bibeltext ab). Christus sprach darauf zu ihm: Bevor am Morgen der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnet haben ...

Vielleicht haben ja der Erzbischof und der Kardinal Christus gar nicht die Treue versprochen. Wenn doch, dann können beide Herren bei Christus mit Sicherheit auf Vergebung hoffen, denn Petrus hat er ja, wie Christen wissen, auch vergeben.

Karlheinz Greiner, 92245 Kümmersbruck
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