Leserbrief zu Extremwetter
Längst „10 nach 12 Uhr“

"Großes Aufräumen geht weiter":

Sind wir Menschen schuld an diesen Wetter-Katastrophen? Eindeutig ja. Wir Menschen zerstören Tag für Tag, Nacht für Nacht unsere Erde, und die Natur "rächt" sich schon sehr lange, und der Mensch hat nichts daraus gelernt. Mir macht das Angst. Versteht der Mensch, von dem gesagt wird, er sei die Krone der Schöpfung, diese Antwort der Natur, der Erde? Sie lebt, sie bebt, sie weint. Die Schöpfung wird systematisch zerstört. Ist doch egal. Nach uns die Sintflut.

Warum lässt man die Flüsse nicht in ihrem Bett? Warum müssen wir täglich Früchte aus fernen Ländern auf dem Tisch haben? Wir Menschen zerstören, es wird gejammert, weil das Wetter so schlecht ist, es wird bei Klimagipfeln gesprochen, und danach wird gar nichts oder sehr wenig eingehalten, man geht zur Tagesordnung über. Verstehen wir doch endlich, dass es nicht 5 vor 12 Uhr, sondern schon lange 10 nach 12 Uhr ist. Jeder von uns hat die Möglichkeit, dass die Natur, die Erde, auf und mit der wir leben, lebenswert und weiterhin menschenfreundlich bleibt. Sollten wir alle nicht endlich daraus lernen, wird es zu weiteren, schlimmen Unglücksereignissen kommen. Aber: Hat der Mensch gelernt, oder will er überhaupt etwas ändern?

Wolfgang Göldner, 92637 Weiden
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2 Kommentare
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Dr. Peter Steinbock aus Eschenbach in der Oberpfalz | 23.06.2016 | 00:31  
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Stefan Kreuzeck aus Pfreimd | 23.06.2016 | 09:47  
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