Leserbrief zum Ausgang der Wahl in den USA
Gesprächsfaden zu Russland finden

Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen:

Mit diesem US-Wahlergebnis haben die wenigsten gerechnet. Noch vor wenigen Monaten bejubelten die Demokraten Trumps Nominierung und erwarteten einen leichten Sieg. Eine glatte Fehleinschätzung - oder einfach nur Überheblichkeit? Die Wahlkampfaussagen des künftigen US-Präsidenten verheißen nichts Gutes. Aber man sollte deshalb nicht gleich in Panik verfallen und den Untergang des Abendlandes heraufbeschwören, wie es u.a. viele deutsche Politiker in ihrer Aufgeregtheit nach der Wahl praktiziert haben. Die Bundeskanzlerin hat dagegen Anstand gezeigt und zum Wahlerfolg gratuliert. Donald Trump wurde auf demokratische Weise zum Präsidenten gewählt. Dieses Votum der amerikanischen Wähler ist zu respektieren.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob seine Wahlkampf-Rhetorik fließend in Realpolitik übergeht. Es könnte für die Weltgemeinschaft durchaus von Vorteil sein, wenn Trump, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Obama, mit Russlands Präsident Putin einen Gesprächsfaden aufbauen könnte. Zu wichtig ist zur Erhaltung des Weltfriedens ein konstruktives Verhältnis zwischen USA und Russland. Der Bürger darf alle vier Jahre wählen, um die Politik zu legitimieren, die vielfach nicht dem Mehrheitswillen der Bevölkerung entspricht. Als Beispiel ist die deutsche Flüchtlingspolitik zu nennen.

Nach einer jüngsten Umfrage erwarten 82 Prozent der Bundesbürger eine Richtungsänderung bei der Asylpolitik, vor allem schärfere Grenz-Kontrollen. Eine Reaktion der Bundesregierung ist bisher ausgeblieben: Obwohl regelmäßig die Sicherheitsbehörden in Deutschland islamistische Extremisten ausfindig machen, die illegal ins Land gelangen konnten.

Alfred Kastner, 92637 Weiden
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