Leserbrief zur Fifa
Auf Kommerz-Zirkus verzichten

"Fifa-Wahnsinn geht weiter":

In dieser Welt bewahrheitet sich das Sprichwort: Die Großen lässt man laufen, die Kleinen sperrt man ein. Wenn so ein Mann wie Blatter, der als ehemaliger Boss von einer kriminellen, internationalen Organisation (Fifa) - wo nichts anderes regiert als Handgelder, Schmiergelder, Korruption, geheime Konten, verschobene EM und WM und Funktionäre, die sich die Taschen vollmachen - straffrei davon kommen sollte, dann zeigt sich, wie es um diesen Zirkus steht. Blatters Zeit, über 40 Jahre, wurde begleitet von ständigen Verdächtigungen, von Korruption und Vorteilsnahme.

Alle EM und WM seit 1990 sind offenbar mit verdeckten Zahlungen innerhalb der Mitgliedsländer zustande gekommen. Auch die Vergaben der nächsten WM 2018 und 2022 sind zweifelhaft. Der Weltfußball ist für mich am absteigenden Ast. Den Leuten auf der Welt sollte man die Augen öffnen, mit welchen Machenschaften dieser Sport und der Dachverband regiert werden. Uli Hoeneß hat vor ein paar Jahren den Vorschlag gemacht, zwei Euro GEZ-Gebühren für Fußball-Sendungen zu erheben. Der hat damals schon in einer verkehrten Welt gelebt. Die Bundesliga ist wie die Fifa, wo es nur noch um Macht geht. Die großen Clubs werden reicher und reicher und die kleinen bleiben auf der Strecke.

Wenn dieser Sport weltweit nicht umdenkt und sich die obersten Funktionäre weiterhin im Hintergrund die Taschen vollmachen und dieses korrupte System aufrecht erhalten, sollte man auf diesen Kommerz-Zirkus ganz verzichten.

Thomas Wedel, 92275 Hirschbach
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.