Leserbriefe
Erpressung durch die Türkei

EU-Hilfen für die Türkei:

Die Türkei nimmt die Pressefreiheit und die Menschenrechte nicht ernst. Kurden werden bombardiert. Trotzdem bekommen die Türken eine Milliardenhilfe von der EU für die Versorgung von Flüchtlingen und weitreichende Zugeständnisse. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, 500 Millionen Euro zu schultern, 2,5 Milliarden müssten von den Mitgliedsstaaten kommen. Deutschland wäre mit einer halben Milliarde dabei.

Seit zehn Jahren verhandelt die EU mit der Türkei über einen Beitritt. Groß vorangekommen ist man nicht. Aber jetzt könnte es mit dem Beitritt wesentlich schneller gehen. Dann haben wir wieder ein Problemland mehr in der EU, anscheinend haben wir noch zu wenig davon. Aber wir Deutschen stehen ja als Zahlmeister bereit. Es ist beschämend, wie wenig Flüchtlinge viele EU-Staaten aufnehmen. Wo bleibt da die Solidarität? Aber wenn Gelder verteilt werden, halten diese Länder als erste die Hand auf.

Warum hat die EU nicht schon wesentlich früher auf die Flüchtlingsproblematik reagiert? Die politische Situation in den Krisenländern und die daraus folgenden Konsequenzen waren vorauszusehen. Aber da haben sich die EU-Regierungen weg geduckt. Jetzt kann und wird der Diktator aus der Türkei die EU mit seinen Vorstellungen erpressen!

Werner Wirth, 92685 Floß
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