Letzte Sommermatinee mit Reger und Schultes - Luis Denz verabschiedet
Harmonischer Ausklang

Altbekannt und immer wieder gern gehört bei der Sommermatinee sind Alexandra Reger und Stefan Schultes. Bild: hcz

(hcz) Den Schlussakkord der 21. Reihe der Sommermatineen in St. Josef setzten Alexandra Reger (Flöte) und Stefan Schultes an der Orgel. Es kamen Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Lèon Boellmann, Max Reger und Sergej Rachmaninoff zu Gehör.

Die Flötistin und der Organist wirken seit Jahren an den Matineen mit. Bei Bachs "Sonate e-moll", beginnend mit einem "Adagio ma non tanto" ("langsam, aber nicht zu sehr") über das "Andante" und schließend mit dem "Allegro", einem schnellen Satz, spürte man die langjährige Harmonie der Musiker. Max Regers "Romanze in G-Dur", im Original für Violine und Klavier geschrieben, wird häufig als "romatisches Kleinod bezeichnet und hörte sich entsprechend lieblich an. Es folgte Rachmaninoffs "Vocalise g-moll" (Opus 34/14), das im Original für Cello und Klavier komponiert wurde. Alexandra Reger und Stefan Schultes brachten das Werk jedoch mit der Flöte und der Eisenbarth-Orgel genauso beeindruckend zur Geltung.

Kleine Stücke zum Gebrauch im Gottesdienst, die "Heures mystiques" von Boellmann, spielte Schultes alleine. Die wieder fast einhundert Zuhörer spendeten den Künstlern langanhaltenden Applaus. Kirchenmusikdirektor i.R. Luis Denz verabschiedete sich als Organisator der Sommermatineen und dankte den treuen Besuchern, die die Veranstaltungen mittragen würden. Ab dem kommenden Jahr wird der neue Chordirektor von St. Josef, Piotr Robert Pajak, die Verantwortung für die Matineen übernehmen.

Die Sprache Gottes kommt in der Musik am besten zur Geltung.Luis Denz
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