Letzter Sammelwettbewerb mit Siegerehrung an Schulen
Menge an gebrauchten CDs geht zurück

Was früher die Compact-Discs mit großer Masse waren, sind heute vor allem USB-Sticks, Speicherkarten, kleine Festplatten und Online-Streaming. Diese modernen Speichermöglichkeiten haben den CDs den Rang abgelaufen. Ein Grund, warum auch bei den Abgabestellen der Stadt nicht mehr so viele wie früher landen. Selbst beim Sammelwettbewerb in den Schulen haben die Mengen in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen, weshalb die Stadt diese Aktion nun einstellt. Zum letzten Mal gab es eine Preisübergabe an die Sieger des finalen Wettbewerbs 2015. Die Dreifaltigkeits-Grundschule hatte zum vierten Mal in Folge die Nase vorn. Sie trug rund 28 Kilo CDs zusammen, was einer durchschnittlichen Menge von 108 Gramm pro Schüler entspricht. Dafür gab es eine Geldprämie von 250 Euro. Auf Rang zwei landete das Sonderpädagogische Förderzentrum Willmannschule mit elf Kilo und 63 Gramm je Schüler. 150 Euro waren dafür die Belohnung. Den dritten Platz und 100 Euro gewann die Rupert-Egenberger-Schule. Sie hatte 10,5 Kilo und damit etwa 58 Gramm pro Nase zusammengetragen. "Es ist toll, dass ihr euch für unsere Umwelt so engagiert habt", lobte Bürgermeister Martin Preuß (rechts) bei der Siegerehrung. Zusammen mit Elisabeth Keck, der Leiterin des Amts für Ordnung und Umwelt, Matthias Seuffert vom Sachgebiet Umwelt, Abfallberaterin Kerstin Seuß und ihrem Kollegen Ingolf Just übergab er die symbolischen Schecks und Pokale, die nun zum Wettbewerbsschluss bei den drei Schulen bleiben dürfen. "Eine kostenlose Abgabe von CDs in den Wertstoffhöfen, den Schulen und weiteren städtischen Sammelstellen ist weiterhin möglich", betonte Seuffert. Auch wenn der Trend zu anderen Speichermedien gehe, seien immer noch viele CDs, DVDs und Blue-Rays Gegenstand des täglichen Lebens. Daher sein Hinweis, dass die ausrangierten Scheiben nicht in die Restmülltonne gehörten. Sie bestünden nämlich zu über 99 Prozent aus dem hochwertigen Material Polycarbonat, weshalb sie fürs Recycling ein wichtiger Rohstoff seien. Wiederverwendungen davon finden sich zum Beispiel in Bereichen der Medizintechnik und der Automobilindustrie. Bild: hfz

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