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Ausbildung und Auszeichnungen

Schon immer interessierte sich Julia Müller für die Facetten von Mode und Design.
Kreativer Lebensweg

Julia Müller absolviert 2003 ihr Abitur am Elly-Heuss-Gymnasium in Weiden. Schon zu dieser Zeit fasziniert sie die Welt der Mode. Deshalb entscheidet sie sich, nach ihrem Abschluss diverse Praktika zu absolvieren, unter anderem bei der Fotografin Maria Flor (Weiden), Walter Böhm von der Kunst-Akademie Weiden und dem Mode-Designer Andreas Moller. 2005 beginnt sie ihr Design-Studium an der Universität Burg Giebichenstein in Halle, das sie 2014 mit dem Master-of-Arts im Bereich Konzeptions-Design abschließt.

Nachhaltige Produktion

Während ihres Studiums absolviert sie ein Praktikum bei Strahle und Hess in Althengstett. Der Fokus liegt auf nachhaltiger Textil-Produktion. 2012 besucht Julia Müller das erste Mal Peru - für ein sechsmonatiges Projekt. In den Mittelpunkt ihrer Recherche stellt sie traditionelle peruanische Textil-Techniken und ihre Nachhaltigkeit. Während ihres Aufenthaltes lernt sie bei einem Praktikum "Kero Design" kennen.

Aus Peru erhält sie heute nicht nur ihre Materialien, sondern lässt sich von den Menschen, Farben und Traditionen inspirieren. Und ihre Arbeit trifft den Zeitgeist: Müller erhält für ihre Entwürfe zahlreiche Auszeichnungen. 2009 gewinnt sie den Europäischen Fashion-Award in der Kategorie Studenten in Zusammenarbeit mit Marcel Lunkwitz. 2010 erreicht sie das Finale im Bayerischen Staats-Preis für junge Designer.

Vor kurzem gründet Julia Müller das Label "Annamariaangelika". "Mein kompletter Name ist Julia Anna-Maria Angelika Müller. Meine Eltern haben fast sämtliche weibliche Ahnen in meinem Namen verewigt. Es sind meine beiden Omi's und meine Patentante. Ich dachte mir, warum mühsam einen Namen erfinden, wenn ich doch genug eigene habe."

"Alles oder nichts"

Ihre Kollektion finanziert Müller durch die Plattform "Kickstarter". Projekte werden dort von den jeweiligen Projektgründer erstellt und gestaltet. Musiker, Künstler und Designer, die sich auf Kickstarter präsentieren, sind für ihre Projekte verantwortlich.

Jeder Projektgründer ist verpflichtet, das Finanzierungsziel und die Frist für sein Projekt festzusetzen. Wenn andere an dem Projekt Gefallen finden, können sie einen Beitrag zur Umsetzung leisten. Erreicht das Projekt sein Finanzierungsziel, werden die Kreditkarten der Unterstützer bei Ablauf der Frist belastet. Schlägt die Finanzierung fehl, zahlt niemand. Auf Kickstarter funktioniert die Finanzierung nach dem Prinzip "Alles oder nichts".
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