Leute
Banknoten für Musiknoten

Viel Unterstützung erhielten Intendant Professor Dr. Ulrich Schubert (links) und Dirigent Dorian Keilhack (Zweiter von rechts) vor dem Osterfestival. Spenden überreichten (von links) OB Kurt Seggewiß und Sparkassen-Chef Ludwig Zitzmann. Auch der Rotary-Club um Alois Kaufmann half. Bild: Kunz
Die Sparkasse Oberpfalz Nord unterstützt das Osterfestival Nördliche Oberpfalz mit 2500 Euro. Den Scheck überreichte am Ostermontag Ludwig Zitzmann, Chef der Sparkasse Oberpfalz Nord, an Intendanten Professor Dr. Ulrich Schubert . Oberbürgermeister Kurt Seggewiß stellte beim Empfang der Stadt vor dem Symphoniekonzert in der Max-Reger-Halle eine Querverbindung zu den diesjährigen Max-Reger-Tagen her.

Schon vorher hatte der Rotary-Club Weiden die Junge Orchesterakademie unterstützt, wie Präsident Alois Kaufmann betonte. Zum Festival hätten sich 87 junge Musiker aus 31 Ländern zwischen Nordkorea und Albanien in der Oberpfalz versammelt, unterstrich Kaufmann. "Wir beide, der Rotary-Club und die Musiker, tragen ein Stück weit zur Völkerverständigung mit bei."

Schubert freute sich über das "Sahnehäubchen" von der Sparkasse. "Wir haben sieben intensive Tage hinter uns." Ferner erklärte er, dass dieses Konzert zusammen mit den jeweiligen Generalproben die nunmehr 33. Aufführung der Orchesterakademie in der Max-Reger-Halle sei.

Ein gut gelaunter Dirigent Dorian Keilhack , zum erstem Mal dabei, empfahl allen Konzertbesuchern, Taschentücher mitzubringen. "Es sind viele hochemotionale Momente dabei", sagte er. Beim langsamen Satz von Johann Brahms' 4. Symphonie werde sich bestimmt der eine oder andere eine Träne aus dem Auge wischen müssen.

"Wir haben intensiv geprobt", sagte er. Wunderbar sei das gewesen. Dabei verwies Keilhack vor allem auf den unschätzbaren Wert der Dozenten, die mit den einzelnen Sektionen die Werke einstudiert hätten. Noch vor der ersten gemeinsamen Orchesterprobe. Für einen Dirigenten sei diese Vorarbeit enorm wichtig. Vor allem, weil die Musiker aus vielen Ländern kämen und nicht notentextsicher seien. Die Geselligkeit sei trotzdem nicht zu kurz gekommen. Und der Wirt der "Böhmischen Stuben" in Pleystein werde mit dem Gewinn aus den Einnahmen vom Bierausschank an den Musikernachwuchs wohl die kommenden drei Monate auf einer Insel verbringen, hieß es scherzhaft. Zu Gehör kamen auch die Ballettsuite op. 130 von Max Reger und dessen "Erlkönig" sowie Franz Schuberts "Vier Lieder für Sopran und Klavier".
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurt Seggewiß (72)Sparkasse Oberpfalz Nord (54)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.