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Pre-Opening bei "Max und Muh"

Ein originelles Bild von Gert Rippl und eine Landesverordnung von 1784 übergaben (von rechts) Harald und Stefanie Rippl im Beisein von Bürgermeister Jens Meyer an den neuen Pächter Christian Hartl. Gert Rippl hatte zu seinen Lebzeiten noch den Hauskauf von Margareta Blatt (Zweite von links) eingefädelt. Bild: Götz
Neues Leben in alten Gemäuern. Mit einer Pre-Opening-Feier startete das "Max und Muh" in den Räumen des ehemaligen "Bräustüberl" auf der Allee am Donnerstagabend durch. Die Öffentlichkeit kann ab dem heutigem Samstagmittag das neue kulinarische Angebot testen: Burger aus bayerischem Rindfleisch mit frischen, heimischen Zutaten - dazu eine große Auswahl an Bieren, darunter auch handgemachte wie Pale Ale oder Stout.

"Die Liebe zu alten Häusern macht zwar viel Spaß, kann aber auch nerven und erfordert Kompromisse", gestand Hausherr Harald Rippl . Er und seine Frau Stefanie - sie hielt als Architektin bei der Renovierung die Fäden in der Hand - hätten sich in das "Bräustüberl" verliebt, in dem Margareta Blatt und ihre Familie über Jahrzehnte die Messlatte sehr hoch gelegt hätten. Doch mit Christian Hartl - er betreibt bereits Lokale in Regensburg und Passau - habe man einen würdigen Nachfolger gefunden. Einziges Problem im Vorfeld: "Er wollte unbedingt einen Biergarten." Dank Wirtschaftsförderin Cornelia Fehlner werde auch dieser Wunsch in Erfüllung gehen. "Bis Ende April wird der Biergarten fertig sein" - übrigens schräg gegenüber der Josefskirche.

Die am Umbau beteiligten Firmen Haustechnik Müller, Messer und Körber, Kreiter, Völkl, Demmelbauer, Reim und Kraus hätten manch Unvorhergesehenes in nur zweieinhalb Monaten bewältigt, lobte Stefanie Rippl. Chefs und Mitarbeiter dieser Firmen feierten ebenso mit wie Freunde, Nachbarn, Mieter und auch Inge Rippl . Ein Bild von ihr und ihrem Mann, der den Hauskauf zu Lebzeiten noch eingefädelt hatte, überreichten Stefanie und Harald Rippl als Einweihungsgeschenk an Christian Hartl.

Der neue Pächter stellte mit Monika Habelt die Chefin seines Weidener Lokals vor und schilderte in launigen Worten die Entstehung des Hamburgers aus bayerischen Fleischpflanzerln. Bürgermeister Jens Meyer dankte der Familie Rippl, die mit dem Projekt wieder einmal die Tradition in die Moderne getragen habe. Kaplan Thomas Hösl spendete dem neuen Gasthaus den kirchlichen Segen.
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