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Spende für Kliniken Nordoberpfalz AG

Auch für Kinder, deren schwerkranke Angehörige palliativ behandelt werden, hat die Station eine Ecke eingerichtet. Dort überreichten Birgit Sittl und Christine Hüttner von St. Elisabeth eine Spende an Dr. Susanne Kreutzer. Bild: hfz
Weiden. Die 15 Teilnehmerinnen der Handarbeitsgruppe des Katholischen Frauenbundes von St. Elisabeth strickten, häkelten, bastelten wochenlang. Dann wurden die Schneemänner, Engel, Strickpuppen, Sterne, Socken, Schals, Mützen und Adventskalender beim Pfarrfamiliennachmittag und am Weihnachtsmarkt Stolze 1000 Euro kamen zusammen. Jetzt überreichten Birgit Sittl (Leiterin der Handarbeitsgruppe) und Christine Hüttner (Vorsitzende des Frauenbundes von St. Elisabeth) die Summe an Dr. Susanne Kreutzer, Fachärztin für Anästhesie und Palliativmedizin der Kliniken Nordoberpfalz AG. Sie verwendet das Geld für die Ausbildung von Ärzten und die Tätigkeit der Palliativmediziner im ambulanten Bereich, für die sechs Ärzte und sechs Schwestern entsprechend ausgebildet sein müssen. "Die Beratung vor Ort, in den Familien wird gerne angenommen", betonte Kreutzer die Bedeutung der Palliativversorgung im ambulanten Bereich.

Die Palliativstation in Neustadt ist so ausgestattet, dass für Patienten und auch Angehörige eine menschenwürdige und freundliche Atmosphäre gegeben ist. So gibt es einen "Raum der Stille", aber auch eine besondere Spieleecke für Kinder schwerkranker Angehöriger. In "Sorgenfresser-Puppen" können Kinder kleine Zettel mit ihren Sorgen stecken. So entledigen sie sich für einen Moment ihrer Ängste. Große Hilfe für kleine Angehörige.

Und wer hilft Erwachsenen und dem Personal, mit den Eindrücken fertig zu werden? Sittl überreichte Kreutzer einen gehäkelten "Trostbären": "Auch Ärzte brauchen Trost."
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