Mahnungen bei Abschlussfeier an Max-Reger-Mittelschule
Nicht jeder war fleißig

Rektor Karl-Heinz Badenberg mit den besten Abschlussschülern (von links): Alexander Butügün (10b), Hannes Stock (10b), Andre Simbeck (10a), Celina Schreiner (M9), Adrian Wenzer (9a), Quenasia Davis (9b), Christian Meinke (M9), Celina-Alicia Janeczek (9a) und Elena Dynnik (9b). Bild: hfz

Ernüchternde Zahlen einerseits und gute Leistungen andererseits: Beides bestimmt die Abschlussfeier der Neunt- und Zehntklässler der Max-Reger-Mittelschule.

"Deine Zukunft ist unmittelbar mit den Ergebnissen deines Abschlusses verbunden." Diesen Hinweis gab Rektor Karl-Heinz Badenberg in seiner Rede den scheidenden Max-Reger-Schülern mit auf den Weg. Voraussetzung sei, dass man für sich eine berufliche Zukunft sieht und auch den Willen, den Ehrgeiz und eben den nötigen Fleiß habe. Das galt aber offenbar bislang noch nicht für jeden, wie die Ergebnisse dieses Schuljahres zeigen.

Auch wenn fast alle Schüler den einfachen Mittelschulabschluss geschafft haben, auch wenn 91 Prozent der M9 den Quali und dieselbe Prozentzahl den erfolgreichen Mittleren Schulabschluss der M10 erworben haben, so dürfe eines nicht unerwähnt bleiben: Nur 33 Prozent haben den Qualifizierenden Abschluss der Mittelschulen bei den Regelklassen erreicht. Das stimme traurig, nachdenklich und auch etwas wütend. Vor allem, wenn man sich vor Augen hält, dass hier offenbar der nötige Einsatz, der Wille und der Fleiß schlichtweg fehlten. Zudem seien die Durchschnittsnoten bei den beiden Abschlussvarianten nicht mehr so gut wie in früheren Jahren.

Eindringliche Worte benutzte auch Elternbeiratsvorsitzende Michaela Ploß. Sie verwies unter anderem auf die besondere Rolle der Eltern in der Erziehung: Man fiebert mit, leidet mit, freut sich mit bei jeder Prüfung und jedem Ergebnis. Aber die Heranwachsenden könnten sich keineswegs ständig der Verantwortung entziehen und die Schuld für mögliche Misserfolge bei anderen suchen. Die Klassenleiterin der 9b, Marion Kreuzer, beschrieb ihre "blauen und grauen Tage" im dreijährigen Zusammensein mit den Schülern. Positive wie auch negative Momente gab es seit der 7. Klasse immer wieder. Letztlich überwögen die guten.

Stellvertretend für Norbert Heil, den Vorsitzenden der Weidener Lehrerstiftung, ehrte Badenberg die Quali-Besten: In den Regelklassen erhielten Elena Dynnik (1,94), Quenasia Davis (2,05) und Celina-Alicia Janeczek (2,16) Buchgutscheine. Ausgezeichnet wurden auch Celina Schreiner (1,66) und Christian Meinke (1,88) von der M9. Lobenswert waren zudem die Leistungen in den 10. Klassen. Besondere Erwähnung fanden die Resultate von Hannes Stock (1,78), Alexander Butügün (1,89) sowie Andre Simbeck (2,0). Eine besondere Auszeichnung erhielt - wie im Vorjahr auch - Adrian Wenzer (9a) für seinen Erfolg im bayerischen Schülerleistungsschreiben (2. Platz im Bereich der Mittelschulen).

Einen kurzen Einblick in ein langes Schülerleben an der MRS gab der Klassensprecher der 10a, Richard Becker: Von der anfänglichen Unsicherheit als Fünftklässler bis hin zur England-Abschlussfahrt und den Prüfungen. Die Musik übernahm die vierköpfige Lehrerband. Durch das Programm führten Selina Geuß (10b) und Paul Zetzlmann (10a).
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