Mahnwache von Amnesty zum Tag des Flüchtlings
Nein zum Rassismus

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Für einen menschlichen Umgang mit Flüchtlingen, gegen Rassismus: Appelle wie diese richtete Amnesty an die Passanten am Oberen Markt. Bild: hfz

Erinnern an Menschen, die fast alles aufgeben mussten: Am Nationalen Tag des Flüchtlings (30. September) gedachten Mitstreiter von Amnesty International und Unterstützer in einer Mahnwache am Oberen Markt all jener, die vor Krieg und Not nach Deutschland geflohen sind. Sie machten deutlich, dass die Politik pragmatisch und menschlich agieren müsse.

Bei allen erkennbaren Schwierigkeiten und Problemen rufen die Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation zu einem solidarischen Umgang auf: Begegnung statt Ab- und Ausgrenzung, Solidarität statt Diskriminierung. Nein zu Rassismus. Hier gehe es darum, die Flüchtlinge in der Region zu schützen und alle für Alltagsrassismus zu sensibilisieren, meinten die Teilnehmer der öffentlichen Mahnwache. Gesammelt wurden außerdem Unterschriften für eine Petition an die Innenministerkonferenz. Gefordert wird unter anderem ein bundesweites Rahmenkonzept für Flüchtlingsunterkünfte zum Schutz vor rassistischen Angriffen. Amnesty startet außerdem in diesen Wochen eine Aktion, die sich deutlich gegen "Rassismus in uns" wendet: "Nimm Rassismus persönlich!", lautet der individuelle Appell.

Alljährlich gedenken auch die Kirchen im Rahmen der von ihnen ins Leben gerufenen "Interkulturellen Woche" der Menschen, die bei uns Schutz und ein menschlicheres Leben suchen. Diese Wochen laufen zurzeit auch in Weiden, begleitet von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm (wir berichteten).
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