Master-Schmiede OTH
Abschlusszeugnisse für künftige internationale Führungskräfte

Die Absolventen der Studiengänge "Internationales Technologiemanagement" und "Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement" - eingerahmt von den Hochschullehrern Prof. Dr. Magnus Jaeger (links) und der wissenschaftlichen Leiterin des Zentrums für Sprachen Mittel- und Osteuropa, Dr. Ladilava Holubová (rechts). Bild: Bühner

Der Master ist der höchste Berufsabschluss, der seit der Bologna-Reform an Hochschulen und Universitäten erreicht werden kann. Wer hätte sich vor 25 Jahren vorstellen können, dass Studenten in der Max-Reger-Stadt diese Prüfung ablegen - und das auch noch in großer Zahl?

34 neue "Master of Arts" des Master-Studienganges "Interkulturelles Unternehmens-und Technologiemanagement (IM) " an der OTH haben jetzt zusammen mit 28 Bachelor-Absolventen das Abschlusszeugnis erhalten. Prodekan Professor Dr. Magnus Jaeger verabschiedete die Studenten in feierlichem Rahmen. Dabei erinnerte er an die Zeit, als sie mit dem Studium in Weiden begonnen hatten. "Sie haben gedacht, werde ich das schaffen? Die neuen Sprachen, Mathematik, Physik, betriebswirtschaftliche Fragestellungen und die Technik." Auch die gesellschaftliche und soziale Situation an der Hochschule sei zu Beginn noch nicht einzuschätzen.

Führungsaufgaben als Ziel


Aber heute seien all diese Ängste weg. "Sie fühlen sich gut, das sieht man an ihrer Ausstrahlung", stellte Jaeger fest. Die Studenten, denen er dies sagte, haben ein Studium absolviert, das sie vor allem auf eine Aufgabe Führungsaufgabe im internationalen Raum vorbereiten soll: "Internationales Technologiemanagement (TM)".

Es ist sehr breit angelegt, weil internationale Technologiemanager ausgebildet werden sollen, die sich in der Technik genauso gut auskennen sollen wie in der Betriebswirtschaft. Darüber hinaus geht es um Sprachkompetenzen, ohne die ein Umgang auf internationalem Parkett nicht möglich ist. Ganz besonders ist dieser Studiengang auf Mittel- und Osteuropa ausgerichtet. Deshalb haben alle Bachelorstudenten ihr Praxissemester im Ausland verbracht.

Auswählen können die Studenten unter den Sprachen Russisch und Tschechisch - oder auch Chinesisch. Im Masterstudiengang IM wird dann auf diesen Kenntnissen aufgebaut. Ganz besonders werden dabei auch Kontakte zu den einheimischen Unternehmen geknüpft. Die Themen der Masterarbeiten kommen aus diesen Unternehmen. Dazu stellte Jaeger fest: "Die Aufgabensteller ihrer Abschlussarbeiten lesen sich nahezu wie das ,Who is Who' der international erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen." Von A wie Audi bis Z wie Zollner-Elektronik.

Deshalb konnte Jaeger auch davon berichten, dass die Masterabsolventen während ihres Studiums in Belgien, China, Großbritannien, Japan, Russland, Tschechien und USA tätig gewesen seien. Da er davon ausgeht, dass sich der Auslandseinsatz fortsetzt , sagte er zum Abschied: "Viel Erfolg bei Ihren Abenteuern, wo immer auf dieser Welt." Stolz ist Prodekan Jaeger zusammen mit Dekan Professor Magerl auch auf die neue Rekordzahl von insgesamt 151 Absolventen der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Im vergangenen Jahr waren es 133 gewesen - schon damals eine Bestmarke.

39 Master-Abschlüsse


Zusammen mit den "Mastern aus der Medizintechnik" wurden in der Fakultät WI in Weiden somit 39 neue Master-Abschlüsse gezählt. Sie beweisen, dass am Hochschulstandort Weiden jetzt solche Ausbildungen stattfinden, die früher nur an Universitätsstandorten erfolgen konnten. Als Jahrgangsbeste wurden Tobias Pauli (TM) und Sophie Will (IM) ausgezeichnet.
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