Medienhaus Der neue Tag sucht "Botschafter für die Oberpfalz"
Gesichter und Geschichten

 
Dr. Barbara Shanahan. Bild: Götz
 
German Vogelsang. Bild: Götz

Gesichter und Geschichten aus der Region: Das Medienhaus Der neue Tag sucht die "Botschafter für die Oberpfalz". Bis zum 30. September können sich unsere Leser noch bewerben. Einige Persönlichkeiten aus der Region verraten schon mal, was für sie ihre Heimat so unverwechselbar macht.

Bescheidenheit und Bodenständigkeit: zwei der Charaktereigenschaften, die dem Oberpfälzer zugerechnet werden. Im Mittelpunkt steht der Bärnauer, Auerbacher, Flosser oder Oberviechtacher nicht gerne. Understatement nennt man das auf Neudeutsch wohl. Das ist manchmal ziemlich schade. Denn es gibt sie, die Typen, die Geschichten, die Gesichter.

Wir suchen nun Menschen aus der Region, die sich mit ihrer Heimat voll identifizieren. Menschen, die sich zur "Familie der Oberpfälzer" zählen.

Erzählen Sie uns Ihre ganz persönliche Geschichte: Was Sie machen, was Sie motiviert oder was Sie besonders mit dem Bezirk verbindet. Es reicht ein einziger Satz oder ein Slogan, oder Sie schreiben eine komplette Geschichte.

Das Ganze natürlich mit Bild oder mit Video - sonst geben Sie der Oberpfalz ja kein Gesicht. Wie das alles genau geht, lesen Sie hier. Wir wollten von einigen Persönlichkeiten wissen, was sie mit ihrer Heimat verbinden. Und auch hören, welcher Spruch ihnen im Dialekt spontan einfällt.

Unsere drei Fragen.

Wie preisen Sie die Vorzüge der Oberpfalz an? Was ist Ihre Botschaft?


Ehepaar Bärbel und Dr. Klaus Panzer (Verleger, Medienhaus Der neue Tag): Wenn wir unterwegs sind, drehen wir immer die Tassen um und freuen uns, wenn uns ein Stückchen heimische Porzellan-Kunst begegnet. Wir haben festgestellt, dass viele Bayern das tun.
German Vogelsang (Verleger, Medienhaus Der neue Tag): Der Landkreis Neustadt/WN in der Oberpfalz ist der geografische Mittelpunkt Europas, darauf weisen wir viel zu wenig hin. Wenn ich im In- oder Ausland unterwegs bin, versuche ich das zu vermitteln.
Dr. Barbara Shanahan (Verleger, Medienhaus Der neue Tag): Dass wir, wo immer wir auch sind, die Teller umdrehen, macht uns noch einzigartiger und liebenswerter.
Emilia Müller, Sozialministerin: Die Oberpfalz ist "Best of Bayern": ein innovativer, starker Wirtschaftsraum, eine lebendige Tradition, eine reizvolle Landschaft und bildschöne Städte, die Touristen aus aller Welt anziehen - für meine Heimat mache ich sehr gerne Werbung.
Rüdiger Böss, Executive Vice President bei ProsiebenSat1 in München: Die Oberpfalz muss ich nicht mehr anpreisen. Alle. die ich kenne, wissen mittlerweile wo Weiden ist und welche tollen Menschen da herkommen.
Thomas Wöhrl, Sänger der Troglauer Buam: Auf der Bühne erkläre ich immer, "die Oberpfalz liegt im hohen Norden. Von Bayern!" Die Oberpfalz, eine Region zum Genießen: Die Natur, das gute Essen und Trinken und die gemütlichen, netten Leute.
Gottfried Beer, Marketingleiter der Hamm AG in Tirschenreuth: Unsere Heimat ist schlicht die Mitte Europas und ein Scharnier zwischen Ost und West. Wir haben eine wunderschöne Landschaft und eine außergewöhnliche Kultur. Außerdem kann man bei uns sehr gut Essen und Trinken. Wir haben eine Region mit sehr hoher Lebensqualität, da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis.
Lothar Höher, Geschäftsführer von Oberpfalz TV: Ein echtes Stück Altbayern mit fränkisch-böhmischen Einflüssen.

Was macht die Menschen in der Oberpfalz denn so besonders?


Ehepaar Panzer: Die Oberpfälzer sind bodenständig und ehrlich, sagen immer, was sie denken. Das imponiert uns.
Vogelsang: Ich schätze ihre Geradlinigkeit, und ihr Bekenntnis zur Region. In einem meiner Weiden-Bücher habe ich die Oberpfälzer als "herzhaft, seelenstark und unverbiegbar" charakterisiert.
Dr. Shanahan: Die Oberpfälzer sind oft zu bescheiden. Wir haben großartige große und kleine, aber feine Firmen und Unternehmen, von denen viel zu wenig Notiz genommen wird. Weder in der Politik noch in den überregionalen Medien wird die Oberpfalz als das dargestellt, was sie ist: eine wachsende, aber dennoch bodenständige Region.
Müller: Die Oberpfälzer sind fürchterliche Sturschädel - sagen die Kritiker. Ich sage: Wenn die Oberpfälzer nicht so beharrlich wären, würden sie nicht so viel erreichen. Wenn wir einmal einen Plan gefasst haben, lassen wir uns nicht so leicht davon abbringen. Das macht uns stark.
Böss: Der Oberpfälzer hat eine sehr raue Schale, aber wenn du ihn mal erobert hast ein Herz aus Gold und er lässt dich nicht mehr los - was in den meisten Fällen großartig ist.
Wöhrl: Gemütliche nette Leute, die meist schwer aus der Ruhe zu bringen sind.
Beer: Hervorzuheben ist, dass sich die Oberpfälzer nicht dauernd in den Mittelpunkt stellen. Sie sind angenehm im Umgang. Eine ihrer besonderen Stärken: Erst zuhören, dann überlegen, ob sie was sagen.
Höher: Den Oberpfälzern wird selten etwas geschenkt. Sie müssen sich alles fleißig erarbeiten. Deswegen sind sie besonders aufrichtig, bescheiden und bodenständig.

Ihr schönster Spruch auf oberpfälzisch?


Ehepaar Panzer: A bisserl wos göiht allawaal (Ein bisschen was geht immer).
Vogelsang: As Bsteck zspat b'stellt (Das Besteck zu spät bestellt). Wer diesen Zungenbrecher neun Mal hintereinander aussprechen kann, verdient einen Orden.
Dr. Shanahan: Da zitiere ich gerne den Spruch des Kabarettisten Bruno Jonas zum richtigen Standort des Blumentopfs: Dou dadiert a da, dou dadiert a da a und dou dadad da a dadiern (Da verdörrt er dir, da verdörrt er dir auch und da würde er dir auch verdörren).
Müller: Die Oberpfälzer machen aus allem das beste ganz nach dem Motto "s'mou scho göih" (es muss schon gehen).
Böss: Ich werde aber immer aufgezogen, dass meine Aussprache nicht immer perfekt ist. Aus Geld wird "Göld", aus Hellblau "Höllblau". Ansonsten mag ich schon sehr gerne das Wort "fei" - zu jeder Gelegenheit.
Wöhrl: Ich frage auf der Bühne schon immer erstmal, ob das Publikum uns überhaupt versteht. Als kleinen Vorgeschmack des richtigen Oberpfälzer Slangs sage ich dann meist: "A Bou mou dou, wos a Bou dou mou" (Ein Bub musst tun, was ein Bub tun muss.)
Beer: Niat nougem nöit alles! (Nicht nachgeben, dann schafft man es).
Höher: Nix gsagt ist globt gnouch! (Nichts gesagt ist genug gelobt).

Der Oberpfälzer is wia a Kachelofa - bracht lang bis a worm wird, aber wenn, host an Freind fürs Leben.Ursula Gut auf der ' Facebook-Seite von Onetz

So machen Sie mitSchicken Sie uns bis 30. September Fotos oder ein Video von Ihnen. Damit wir uns ein Bild von Ihnen machen können, gerne mehrere Aufnahmen. Dazu denken Sie an Ihre Geschichte: Es reichen Stichworte. Sie können natürlich auch etwas formulieren.

Per E-Mail : botschafter@derneuetag.de

Per WhatsApp/MMS : 0151/12 27 59 40

Per Post : Medienhaus Der neue Tag, "Botschafter", Weigelstraße 16, 92637 Weiden


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