Mehr als 20.000 Euro Schaden - Rauchmelder verhindert Schlimmeres [Aktualisierung]
Küchenbrand in der Bayernstraße

In dieser Küche kocht so schnell nichts und niemand mehr. Bei dem Brand in der Bayernstraße entstand ein Schaden von über 20 000 Euro. Bild: rdo

Noch bis 31. Dezember 2017 haben die Bürger Zeit, ihre Häuser und Wohnungen mit Rauchmeldern nachzurüsten. Keine sinnlose Aktion, wie sich jetzt auch wieder in der Bayernstraße zeigte: Laut Feuerwehr ist es einem Rauchmelder im Gang zu verdanken, dass sie einen Küchenbrand schnell unter Kontrolle bringen konnte. Das Gerät schlug am Dienstagmorgen gegen Alarm in einer Doppelhaushälfte im Baugebiet "Krumme Äcker". Auf dem Herd hatte sich gegen 6.30 Uhr Öl entzündet.

Die freiwillige Feuerwehr rückte mit Drehleiter und mehreren Löschfahrzeugen in die Bayernstraße 33 aus. Ein routinierter Atemschutzeinsatz setzte dem "Brandherd" umgehend ein Ende. Die Bewohnerin, eine US-Amerikanerin, dankte den Einsatzkräften für ihr beherztes Eingreifen, der Schlimmeres verhindert habe. Die Frau blieb unverletzt. Allerdings brannte die Küche aus, enorme Rauchentwicklung verrußte die Räume.

Stadtbrandrat Richard Schieder beziffert den Gesamtschaden auf mindestens 20 000 Euro. Nicht zuletzt der ebenfalls alarmierte Hausmeister schilderte die Vorzüge der Rauchmelder: Eingebaut in allen Häusern, leisteten sie immer wieder gute Dienste. Auch Schieder warb für die Installation der Geräte: Rauchmelder in Wohnräumen könnten Leben retten.
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