Mehr Sicherheit an Sprachenschulen
Raiffeisenbank übergibt Defibrilator

Hermann Ott, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Weiden (links), übergab den Defibrilator an den Sicherheitsbeauftragten der Sprachenschulen, Fachlehrer Werner Klement. Bild: hfz
In Deutschland sterben jährlich weit über 100 000 Menschen an einem plötzlichen Herztod, also einem Versagen der Herzfunktion. In den meisten Fällen wird der plötzliche Herztod durch das sogenannte Kammerflimmern eingeleitet. 70 Prozent der betroffenen Personen könnten gerettet werden, wenn ihnen rechtzeitig qualifizierte Hilfe zu Teil wird. Die einzig wirksame Behandlung, Kammerflimmern zu beenden, ist die Defibrillation.

Defibrillatoren waren bis vor einigen Jahren nur für die Rettungsdienste erschwinglich und auch von der Handhabung her nur für Spezialisten geeignet. Die Technik hat sich hier gewaltig weiterentwickelt, die Geräte wurden selbsterklärend mit Ansage. Defibrillatoren werden deshalb zunehmend in öffentlichen Gebäuden bereitgestellt - jetzt auch in der Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe und der Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen.

Raiffeisenvorstand Hermann Ott übergab an den Sicherheitsbeauftragten der Sprachenschulen, Werner Klement , einen Defibrillator im Wert von 2300 Euro. Auch die im selben Gebäude untergebrachte Volkshochschule profitiert von dieser Einrichtung. Schon im letzten Jahr wurden - ebenfalls mit Unterstützung der Weidener Raiffeisenbank - im Berufsschulgebäude am Stockerhutweg im Werkstättenbereich und der Turnhalle Geräte stationiert.

Der Schulleiter Oberstudiendirektor Josef Weilhammer dankte Ott im Namen der Schüler und des Lehrerkollegiums. Dankenswerterweise hat sich die Stadt Weiden als Sachaufwandträger bereit erklärt, die turnusmäßige Überprüfung und Wartung des Geräts zu übernehmen.

Im Anschluss an die feierliche Übergabe des Geräts an den Sicherheitsbeauftragten des Schulzentrums erfolgte eine Einweisung der Lehrkräfte in den Umgang mit dem Defibrillator. "Es gibt keine schlechte Reanimation, außer man macht sie nicht. Also keine Angst vor der ersten Hilfe.", so Sicherheitsbeauftragter Werner Klement. Als Fortsetzung ist ein allgemeiner Erster-Hilfe-Kurs geplant.
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