Mit „Rauschbrille“ unterwegs
ADAC-Sicherheitstraining auf dem Stundenplan

Am Wochenende wird mehr Alkohol konsumiert, berichteten Schüler aus eigener Erfahrung. Aber sicheres Autofahren setzt einen "klaren Kopf" voraus. Das erfuhren 16 Klassen der Europaberufsschule Weiden.

Als Referent des ADAC-Nordbayern führte Uwe Haubner die Jugendlichen an die Drogenproblematik heran. Alkohol betäubt alle fünf Sinne, verlängert das Reaktionsverhalten, steigert die Risikobereitschaft, ermüde den Konsumenten. "Drogen verstärken allgemein Emotionen. Dadurch treten Gefühlsschwankungen treten."

Wer Alkohol, andere Drogen und Medikamente konsumiere, setzt die Fahrtüchtigkeit herab. Begleiterscheinungen seien häufig Müdigkeit, Pseudo-Euphorien, seelische Belastungen, aber auch Stress. Auffällig sei auch, dass Alkoholunfälle durch eine überdurchschnittlich hohe Schwere bei Verkehrsunfällen mit doppelt so vielen Toten gekennzeichnet sind. Der Anteil der an Unfällen mit Personenschäden beteiligten alkoholisierten männlichen Fahrer sei rund achtmal so hoch aus wie der der weiblichen Unfallfahrer.

Fakt sei: Wer sich alkoholisiert oder mit Drogen (es reicht auch eine Schlaftablette) an das Steuer des Autos setzt handele unverantwortlich, riskiere das eigene und das Leben anderer Verkehrsteilnehmer und komme mit dem Gesetz in Konflikt. Aber nichts überzeugt mehr als die Praxis. Darum durften die Schüler versuchen, mit einer "Rauschbrille" einen Hindernisparcours zu bewältigen.
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