Mo Asumang berichtet über allgegenwärtigen Fremdenhass
Erschreckene Hass-Erfahrungen

Mo Asumang hat bei ihrem Experiment erschreckende Erfahrungen gemacht, über die sie in Weiden berichtet. Bild: hfz

Einen bestürzenden Einblick in die Gedankenwelt der rechten Szene gibt am Freitag, 15. Juli, um 19.30 Uhr Mo Asumang in der Buchhandlung Stangl und Taubald. In Zusammenarbeit mit dem Aktionskreis "Weiden ist bunt" und "Arbeit und Leben Bayern" wird die bekannte TV-Moderatorin über ihre erlittenen Hass-Erfahrungen als Frau mit ghanaischen Wurzeln berichten.

Wie fühlt sich Fremdenverachtung an der eigenen Haut an? Die afrodeutsche Journalistin wagte ein spektakuläres Experiment. Dabei suchte sie die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern - unter 3000 Neonazis auf dem Berliner Alexanderplatz, bei einem rechten Star-Anwalt, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform, ja sogar bei Anhängern des Ku-Klux-Klans in den USA. Sie begegnete Menschen, die sie nur wegen ihrer dunkleren Hautfarbe hassen. "Manche würden das, was ich erfahren habe, Rassismus nennen, manche sagen Fremdenfeindlichkeit. Doch egal, wie man dazu sagt, es wird verübt von Menschen, die Mitmenschen aus den unterschiedlichsten Beweggründen heraus klein machen, die einem das Selbstbewusstsein rauben wollen oder sogar das Leben."

In ihrem Buch "Mo und die Arier - Allein unter Rassisten und Neonazis" hat sie ein Werk geschaffen, das den allgegenwärtigen Fremdenhass dokumentiert. Im Anschluss an die Lesung wird Mo Asumang sich den Fragen der Besucher stellen. Der Eintritt ist frei.
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