Modernes Feuerwehr übt mit modernem Schaumtrainer
Brandkatastrophe im Miniaturformat

Der "Flächenbrand" ist entfacht. Feuerwehrmann Markus Ziegler legt einen Schaumteppich auf die Flammen, die dann langsam ersticken. Unter den Zuschauern (von rechts) Thomas Kurz, Thomas Heger und Florian Ramsl (Versicherungskammer Bayern), Stadträtin Hildegard Ziegler, Stadtbrandrat Richard Schieder, Stadtbrandinspektor Ludwig Grasser und die Verbindungsstadträte Alois Lukas und Karl Bärnklau. Bild: Dobmeier

(rdo) Ein Tanklastzug voller Kraftstoff brennt. Für ein solches Szenario üben die bayerischen Feuerwehren jetzt mit einem neuen Gerät: dem Schaumtrainer. Bei der Monatsversammlung in der Feuerwache begrüßte Stadtbrandrat Richard Schieder auch im Namen von Vorsitzendem Peter Stahl und den Feuerwehrleuten die nach seiner Einschätzung außerordentlich wichtige Neuerung. Die Versicherungskammer Bayern habe bereits mehrere Geräte wie Infomobile, mobile Rauchverschlüsse oder einen Sondersignalfahrtrainer zur Verfügung gestellt.

Bei der Präsentation mit dabei waren der Referent für Feuerwehrförderung bei der Versicherungskammer Bayern, Florian Ramsl, der Geschäftsstellenleiter Schwandorf, Weiden, Tirschenreuth und Amberg-Sulzbach, Thomas Kurz, und der Weidener Mitarbeiter Thomas Heger. Sein Unternehmen fördere die Arbeit der Feuerwehren aus Überzeugung und zur Sicherheit der im Einsatz befindlichen Feuerwehrmänner, sagte Ramsl. Alle 96 Landkreise und kreisfreien Städte in Bayern würden damit ausgestattet. Die Übungsmöglichkeit helfe, Unsicherheiten im Ernstfall zu beseitigen - unter Berücksichtigung der Umweltfreundlichkeit. Denn es würden nur geringe Mengen an Schaummittel benötigt. Das Übungsgerät bilde ein Gebiet von 50 mal 100 Metern ab. Die Helfer könnten alle für den Einsatz notwendigen Strahlrohre, Schläuche und Gerätschaften im verkleinerten Maßstab benützen. Im Namen des Oberbürgermeisters dankte Stadträtin Hildegard Ziegler für das Gerät - eine Spende im Wert von 4300 Euro.

In der Versammlung lobte Stadtbrandrat Richard Schieder die fleißige Teilnahme an Lehrgängen, die im Mai 2017 schon den Vorjahresstand erreicht habe. Auf weiter hohem Niveau befinden sich die Rettungseinsätze. Die Zahl von Türöffnungen zwecks Rettung mittels Drehleiter stieg in den ersten vier Monaten weiter an. Daraus resultiere eine Neuanschaffung für die in die Jahre gekommene alten Drehleiter. Schieder dankte den Verbindungsstadträten Alois Lukas und Karl Bärnklau für die Bereitstellung der Mittel im Stadthaushalt 2018, die ohne Förderung 770 000 Euro betragen. Desweiteren sei ein neuer Wagens für die örtliche Einsatzleitung vonnöten, um die Sicherheit im Ernstfall zu gewährleisten. Erfreulich waren die FFW-Neuaufnahmen von Jan Schulte und Andreas Weißmeyer. Vorsitzender Peter Stahl wies auf die Landesjugendfeuerwehrtage vom 15. bis 17. Juni hin.
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