Monsterjagd mit Augmented Reality
Unterwegs mit Pokemon go

Die Pokémon-Fans verteilen sich mit ihren Smartphones am Wehr um das seltene Drachenpokémon Dratini aufzuspüren, das hier, der Legende nach, in der erweiterten Realität des Smartphone-Spiels zuhause ist. Bild: Konrad

Erfahrene Trainer erzählen sich einen Mythos: Beim Weidener Wehr verstecke sich angeblich ein seltenes Drachen-Pokémon. Dieser Legende wollte Der Neue Tag mit einer Gruppe Abenteurern auf den Grund gehen. Dafür trafen wir uns alle auf dem Marktplatz um uns auf die Entdeckungstour einzustellen.

15 Trainer zogen aus, um den Drachen zu fangen. Durch das Max-Reger-Gelände streifte die Truppe Richtung Wehr. Zwischendurch fingen die Kleineren einige Vogel-Pokémon. Am Wehr verteilten sich die Trainer, um das seltene Drachen-Pokémon aufzuspüren (Im Bild). Doch keiner konnte es in der virtuellen Realität seines Smartphone-Spiels finden. Schließlich setzten wir erneut Lockstoffe ein.

Viele Wasser-Pokémon ließen sich blicken, und dann rief plötzlich einer aus: "Da!" Er hatte das Dratini auf dem Bildschirm seines Smartphones erspät und fing es ein. Die anderen Spieler hatten weniger Glück. Doch das störte kaum jemanden: Viele fingen an diesem Nachmittag ungewöhnliche Pokémon und lernten neue Leute kennen. Nach dem halbstündigen Ausflug machten sich alle zufrieden auf den Heimweg.

Die Tour in Bildern und als Video:

Kurz vor 14 Uhr in Weiden treffen am Oberen Markt die ersten "Monsterjäger ein.


Zeigt her eure Handys: Bevor es los geht muss natürlich verglichen werden: Welches Level hat man erreicht? Wo steht der Mitspieler und vor allem ...


... wie sehen die Mitspieler aus? Deswegen gerne auch: Kopf hoch.


Nahezu unbemerkt von Passanten organisieren die Mitspieler die Tour: Wo soll es hingehen? Zu einem Platz, an dem sich auch mal seltene Pokemons blicken lassen. Zum Wehr am Flutkanal.


Übrigens: Johnny schwitzt nicht, auch wenn der Level-20-Spieler bei über 30 Grad Celsius mit der Mütze unterwegs ist.


Der Weg durch die Fußgängerzone ist gemütlich. Ein Kontrollblick auf das Smartphone bestätigt: Keine Beute weit und breit.


Pokemon go bewegt: Auf dem "Tacho" stehen seit Spielbeginn schon 67 Kilometer.


Eine Powerbank (mobiler Zweitakku) gehört zur Standardausrüstung.


Alkoholfreie Getränke sind bei der Hitze unerlässlich. Der kluge Pokemon-go-Spieler baut deswegen vor.


Der Fußmarsch ist beendet, das Ziel erreicht, und dann heißt es: Erwischt.


Bilanz einer kleinen Pokemon-Tour: Rund ein Dutzend Spieler gemeinsam unterwegs, neun Monster erwischt, neue Bekannte und jede Menge Spaß. (uax)
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