Nachdenken über oberpfalzweites Semesterticket
Bahn frei für Studenten

Viele Ideen für gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Kreis Schwandorf diskutierte (von rechts) Landrat Thomas Ebeling mit den Hochschul-Vertretern Professor Dr. Andrea Klug und Dr. Wolfgang Weber. Bild: hfz
Freie Fahrt für eine noch engere Zusammenarbeit: Der Landkreis Schwandorf und die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden denken über die Einführung eines "großen" Semestertickets nach. Dieses würde landkreis-übergreifend in der Oberpfalz gelten.

Diese Idee ist nur eine von mehreren gemeinsamen Überlegungen, die bei einem Treffen am Hochschulstandort Weiden zur Sprache kamen. Mit dabei: Schwandorfs Landrat Thomas Ebeling , OTH-Präsidentin Professor Dr. Andrea Klug und Dr. Wolfgang Weber , Leiter Grundsatzangelegenheiten und Hochschulentwicklung. Wichtigstes Thema war die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Landkreis. Die Gesprächspartner zeigten sich am Ende einig - der Landkreis und die Hochschule hätten gemeinsam mit den Partnern in der Region in den vergangenen Jahren viel bewegt. Beste Beispiele seien die drei Innovativen Lernorte der OTH im Landkreis Schwandorf: Die Gerresheimer Regensburg GmbH in Wackersdorf, der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf und das Technologiezentrum Charlottenhof der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Auch die Zukunft solle gemeinsam gestaltet werden. Geplant sind unter anderem Veranstaltungen mit dem für die Region prägenden Mittelstand. Weitere Gesprächsinhalte waren das aktuelle Profil und die dynamische Entwicklung der Hochschule sowie zahlreiche wegweisende Projekte im Wissens- und Technologietransfer, die die Hochschule in Kooperation mit Unternehmen und Einrichtungen des Landkreises durchführt.

"Mit unserem Zusammenwirken konnten wir - Hochschule und Landkreis - mit die Weichen für die erfolgreiche Zukunft der Region stellen", sagte Klug. "Ein wichtiges Anliegen ist mir, das auf den Verkehrsverbund Regensburg ausgedehnte Semesterticket voranzutreiben. Falls wir das einführen können, würde sich die Mobilität der Studierenden enorm erhöhen."
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