Neues Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Weiden wird am Donnerstag, 2. Juli, offiziell eingeweiht
Dienstleister auf dem Energiesektor

(fz) "Wenn man auf die Geschichte unserer Stadtwerke zurückschaut, können wir stolz sein", findet deren Vorstand Johann Riedl. "Ende des 19. Jahrhunderts war es unsere Aufgabe, die Straßenlaternen mit Gas zum Leuchten zu bringen. Heute sind wir ein wichtiger Energieversorger und natürlich auch Dienstleister für die Region", resümiert Riedl.

Die Stadtwerke entwickeln sich stetig weiter. Jüngstes und herausragendes Beispiel ist der Neubau des kundenorientierten Verwaltungsgebäudes, das am Donnerstag, 2. Juli, offiziell eingeweiht wird. Bezogen haben es die Mitarbeiter schon und sie schwärmen von ihren neuen Arbeitsplätzen, wie auch die Kunden, die ein zeitgemäßes Service-Center im Parterre erwartet. Natürlich barrierefrei.

Der Standort in der Gaswerkstraße war schon immer der Hauptsitz der Stadtwerke, der es nach dem Neubau natürlich bleiben wird. Das Areal liegt zentrumsnah, ist fußläufig erreichbar, im Besitz der Stadtwerke und man hat sogar noch Erweiterungsmöglichkeiten. In den letzten 30 Jahren, seit dem Bau des alten Verwaltungsgebäudes, sind die Aufgaben der Stadtwerke stetig gewachsen. Für die Mitarbeiter hieß es immer "zusammenrücken". Dabei hat man personalmäßig zugenommen. Das war ein Aspekt der Überlegung "Neubau", der entscheidende aber war der, der effizienten Kundenbetreuung. Vor zwei Jahren stieg man in die Planung ein. Erste Baumaßnahmen, vor allen Dingen Leitungsverlegungen, folgten. Rohbaubeginn war im April 2014. Der Innenausbau begann im Herbst 2014 und im Mai dieses Jahres erfolgte der Einzug. Eine kurze Spanne für dieses "Zwei-Millionen-Projekt", bei dem man sogar noch fünf Prozent unter den Kostenschätzungen bleibt. Die Grundfläche des Gebäudes ist 275 Quadratmeter. Auf drei Stockwerken beinhaltet es 410 Quadratmeter Büro- und Servicecenterflächen. Energieeffizientes Bauen war eine weitere Prämisse. Der Altbau wurde dabei energetisch saniert und die bestehende Heizanlage mit dem Neubau verknüpft. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist integriert und das Erdgeschoss wegen seiner großen Glasflächen klimatisiert. Verwaltungsrat, Mitarbeiter und Ehrengäste feiern bei der Einweihung den Schritt der Stadtwerke in eine erfolgreiche Zukunft. Die ganze Baumaßnahme wurde von Professor Dr. Markus Brautsch von der Fachhochschule Amberg/Weiden begleitet.
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